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Warner stoppt Veröffentlichung von The Batman in Russland

© Warner Bros.

Warner Bros. stoppt die Veröffentlichung von The Batman in Russland. Auch weitere Studios wie Disney oder Sony zeigen dort keine neuen Filme.

Wie der Hollywood Reporter aktuell berichtet, hat Warner Bros. die Veröffentlichung des in dieser Woche startenden Kinofilms The Batman gestrichen. Diese Entscheidung ist aufgrund des fortwährenden russischen Angriffs auf die Ukraine getroffen worden. Damit folgt das Studio unter anderem Disney, die ihre bevorstehenden Veröffentlichungen ebenfalls schon unterbrochen haben.

„Angesichts der humanitären Krise in der Ukraine pausiert WarnerMedia die Veröffentlichung seines Spielfilms The Batman in Russland. Wir werden die Entwicklung der Situation weiter beobachten. Wir hoffen auf eine schnelle und friedliche Lösung dieser Tragödie“, teilte ein Sprecher des Studios mit. Eigentlich sollte der Film mit Robert Pattinson in der Hauptrolle dort am 04. März 2022 in den Kinos starten. Weitere bevorstehende Filme von Warner Bros. werden Phantastische Tierwesen: Dumbledores Geheimnisse (14. April) oder DC League of Super-Pets (19. Mai) sein.

Der russische Markt ist durchaus einer der führenden Kassenmärkte und somit äußerst lukrativ für Hollywood-Veröffentlichungen. So spielte zuletzt Spider-Man: No Way Home allein in Russland über 44,5 Millionen US-Dollar ein. Am letzten Wochenende liefen noch Filme wie Cyrano, Der Pate (zum fünfzigsten Jubiläum), Tod auf dem Nil oder auch Uncharted in den dortigen Kinos.

Die Entscheidung über den Stopp soll recht kurzfristig gefallen sein. Zuvor hat es in Hollywood am letzten Wochenende mehrere Gespräche hinter verschlossenen Türen gegeben. Bis Sonntag noch soll Warner den Plan gehabt haben The Batman in Russland zu zeigen, hat sich dann aber kurzfristig anders entschieden.

Disney stoppt ebenfalls die Veröffentlichung von neuen Filmen in Russland
Am Montag hat Disney bereits die Unterbrechung von Veröffentlichungen verkündet. Ein Sprecher von Disney sagte dazu folgendes: „Angesichts der unprovozierten Invasion der Ukraine und der tragischen humanitären Krise pausieren wir die Veröffentlichung von Kinofilmen in Russland, einschließlich des kommenden Films Rot von Pixar. Wir werden zukünftige Geschäftsentscheidungen auf der Grundlage der sich entwickelnden Situation treffen. In der Zwischenzeit arbeiten wir angesichts des Ausmaßes der sich abzeichnenden Flüchtlingskrise mit unseren NGO-Partnern zusammen, um Flüchtlingen Soforthilfe und andere humanitäre Hilfe zu leisten.“

Auch die Motion Picture Association gibt ein Statement ab
„Die Motion Picture Association steht der internationalen Gemeinschaft bei der Wahrung der Rechtsstaatlichkeit und der Verurteilung der russischen Invasion in der Ukraine bei. Im Namen unserer Mitgliedsunternehmen, die in der Film-, Fernseh- und Streaming-Branche führend sind, bringen wir unsere stärkste Unterstützung für die lebendige kreative Gemeinschaft der Ukraine zum Ausdruck, die es wie alle Menschen verdient, friedlich zu leben und zu arbeiten. Wir werden die Situation weiterhin beobachten und eng mit unseren Mitgliedern und Partnern im gesamten globalen Kreativsektor zusammenarbeiten.“

Sony Pictures reagiert ebenfalls
Und auch Sony hat entschieden Morbius vorerst nicht in Russland starten zu lassen. Eigentlich sollte der Film dort am 24. März in den Kinos starten. Das Statement des Studios lautet: „Angesichts der anhaltenden Militäraktion in der Ukraine und der daraus resultierenden Unsicherheit und humanitären Krise in dieser Region werden wir unsere geplanten Kinostarts in Russland unterbrechen, einschließlich der bevorstehenden Veröffentlichung von Morbius. Unsere Gedanken und Gebete sind bei allen Betroffenen und wir hoffen, dass diese Krise schnell gelöst wird.“

Die Flut von Ankündigungen der Hollywood-Studios am Montag folgte auf die Entscheidung der Europäischen Union vom Wochenende, Russland aus dem globalen Bankensystem SWIFT auszuschließen. Ohne SWIFT können Studios möglicherweise kein Geld von ihren russischen Vertriebspartnern zurückerhalten.

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Kommentare

Edu
@Goku

So ein scheiss Film

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