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ScreenFlash FunFactFriday – Men in Black

© Sony Pictures

Ein Film oder eine Serie fesselt uns mit der Handlung oder den Charakteren. Doch häufig gibt es Details, die es nicht ins Drehbuch geschafft haben, Ideen die (zum Glück) verworfen wurden oder einfach nur spannende Fakten, die der Story oder den Figuren mehr Hintergrund geben. Diese Woche mit Men in Black.

Impro
Zu Anfang der Dreharbeiten zum ersten Teil fand Tommy Lee Jones seine Dialoge im Drehbuch nicht besonders witzig. Deshalb beschloss er, einige seiner Zeilen einfach zu improvisieren. Regisseur Barry Sonnenfeld hatte nichts dagegen, denn er fand Jones‘ Improvisationen brillant. Und auch Will Smith genoss die Herausforderung, mit seinem Co-Star mithalten zu müssen. In der Tat verliehen genau diese Improvisationen dem Film die witzige Energie, die ihn zu einem Klassiker machte.

Carsting Auswahl
Die Men in Black-Reihe beruht vor allem auf der Chemie zwischen Smith und Tommy Lee Jones. Man kann es sich kaum vorstellen, dass ein anderer Agent J. spielen könnte. Aber Smith war nicht die erste Wahl für diese Rolle.
Die Rolle wurde zunächst David Schwimmer, auf dem Höhepunkt seines Friends-Erfolgs, und Chris O’Donnell angeboten. Auch bevor Jones für die Rolle des M gecastet wurde, wurde Clint Eastwood für die Rolle in Betracht gezogen.

Ein Tarantino Film?
Bevor Barry Sonnenfeld für die Regie von Men in Black ausgewählt wurde, wurde der Job dem Pulp Fiction-Regisseur Quentin Tarantino und dem Regisseur John Landis, angeboten. Tarantino lehnte vermutlich ab, weil er dazu neigt, nach seinen eigenen Drehbüchern zu arbeiten. Landis lehnte es ab, weil er dachte, es sei seinem vorherigen Film The Blue Brothers zu ähnlich, nur mit Aliens. Nachdem er gesehen hatte, wie erfolgreich Men in Black geworden war, bereute Landis seine Entscheidung, das Angebot der Produzenten abzulehnen.

Das Michael Jackson Cameo
Michael Jackson hatte einen kurzen Gastauftritt in Men in Black II als Agent M.. Als ihm die Möglichkeit angeboten wurde, sagte er, er würde kostenlos eine Hauptrolle in der Fortsetzung spielen würde. Das  Studio müsse aber Will Smith rausschmeißen, damit er der Star sein könnte. Jackson war nicht in der Lage, die Sony-Führungskräfte davon zu überzeugen, Smith aus seinem eigenen Franchise zu entfernen. Vor allem, da seine Starpower das Franchise überhaupt erst zu einem Hit gemacht hat.  Deshalb bekam Jackson nur einen Cameo-Auftritt.

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