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„Loki“ Review S1E01: Glorreiches Ansinnen

© Disney+

Nach „WandaVision“ und „The Falcon and the Winter Soldier“ startet mit Loki die dritte Serie des Marvel Cinematic Universe auf Disney+. Ich werde jede Woche die aktuelle Folge für euch schauen und besprechen. Heute mit der ersten Folge: Glorreiches Ansinnen. Achtung: Spoiler!

Handlung
Nachdem Loki (Tom Hiddleston) in Avengers: Endgame mit dem Tesserakt verschwunden ist, landet er in der Gobi Wüste. Dort wird er von Agenten der TVA, der Time Variance Authority, festgenommen. Loki wird in die Zentrale der TVA gebracht, in der er vor Gericht für seine Verstöße gegen die Zeitlinie angeklagt wird. Sein verschwinden mit dem Tesserakt war nicht vorherbestimmt, daher soll er als Schuldiger zurückgesetzt werden. Allerdings Zeit Agent Mobius (Owen Wilson) Interesse an Loki und versucht ihn davon zu überzeugen, der TVA zu helfen. Agent Mobius zeigt Loki dazu seine eigentliche Zukunft, bis zum Tot von Lokis Mutter. Der Asgardianer weigert sich, der TVA zu helfen und versucht zu fliehen. Auf seiner Flucht findet Loki nicht nur den Tesserakt in einem Aktenwagen wieder, sondern mehrere Varianten der Infinity Steine. Seine Flucht endet im Besprechungszimmer von Agent Mobius, in dem sich Loki den Rest seiner Zukunft ansieht, über den Tot seinen Vaters, die besser werdende Beziehung zu seinem Bruder Thor bis hin zu seinem eigenen Tot durch Thanos. Loki ist nun überzeugt davon, wie mächtig die TVA und die Zeithüter sind und erklärt sich bereit zu helfen. Agent Mobius offenbart ihm, dass sie eine weitere Variante von Loki jagen.

Review
Nachdem Loki in Avengers: Infinity War gestorben ist, hatte ich gedacht Marvel sei konsequent. Loki ist tot, diesmal endgültig und würde nicht wieder zurückkehren. Zwar mochte ich den Gott des Schabernacks, jedoch war seine Geschichte aus erzählt. Bereits in Thor: Ragnarok hatte sich sein Charakter angefangen im Kreis zu drehen. Aber zum Glück hat sich Marvel anders entschieden. Mit der ersten Folge von Loki zeigt uns das MCU nach WandaVision eine neue Kreative Idee, die sich nicht nur frisch anfühlt sondern auch Lust auf mehr macht. The Falcon and the Winter Soldier war da leider etwas zu unspektakulär.

Nun ist Loki also angelaufen und nach dem schauen der ersten Episode würde ich das reinschauen auf jeden Fall empfehlen. Die Folge war nicht nur überraschend witzig, sie öffnete auch die Tür für eine gute und neue Charakterentwicklung für den Asgardianer. Durch die Serie kann Marvel den Charakter von Loki und seine Entwicklung nicht nur weiter ausbauen, sondern in eine komplett neue Richtung lenken. Dadurch wird auch dem Zuschauer klar gemacht, dass dies eine andere Variante von Loki ist. Tom Hiddleston spielt hier wie gewohnt einen charmanten, witzigen und doch auch bösartigen Gott, wie bereits in The Avengers. So lässt sich auch Loki als Charakter in dieser Serie deutlich von dem Loki ab Thor: The Dark Kingdom abgrenzen. Dass sorgt dafür, dass ich nicht das Gefühl habe, Lokis Tot aus Infinity War sei grundlos gewesen. Somit schadet die Serie nicht rückwirkend dem tragischen Tot von Thors Bruder. Und da wir gerade von Infinity reden, die Infinty Steine werden in dieser Episode fast schon lächerlich gemacht, da sie manchen TVA-Mitarbeitern als Briefbeschwerer dienen. So verdeutlicht aber die Serie die enorme Macht der TVA und der Zeithüter. Dadurch nimmt das MCU endlich auch endgültig Kurs auf das Multiversum, was in WandaVision doch nicht so sehr Thema war, wie anfangs noch erwartet. Und das Universum wird mit weiteren mystischen Wesen bereichert, die jenseits der normalen kosmischen Existenz liegen und somit die Mythologie des MCU weiter ausbauen.

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Aber diese Serie wird nicht nur von Loki getragen. Owen Wilson als Agent Mobius bringt eine gewisse ruhe mit sich, die in Kombination mit Tom Hiddlestons Gott des Schabernacks ein bereits jetzt Interessantes Duo abgibt. Von dieser Kombination erhoffe ich mir eine menge Witz und gute Dynamik in den kommenden Folgen.

Aber neben den witzigen Momenten hat Loki auch seine düsteren und Mysteriösen Momente, wenn Agent Mobius nach einer Variante sucht, die bereits mehrere Minuteman der TVA eliminiert hat. Somit ist die Stimmung der Serie ein guter Ausgleich zwischen dem typischen MCU Humor und einer sehr ernsten und hoffentlich düsteren Geschichte, die dass MCU bereichern könnte. Nachdem Avengers: Endgame ein schönes Ende war, benötigt das MCU in seiner neuen Phase definitiv mehr Geschichten wie WandaVision und Loki.

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Das ist bereits viel Lob für gerade einmal eine Folge, ich hoffe jedoch, dass ich dieses Lob in den kommenden Wochen weiter ausbauen kann und nicht wieder zurücknehmen muss. Es bleibt auch abzuwarten, welche Auswirkungen Loki auf das MCU hat. Schließlich passiert im Marvel Film Kosmos nichts, was nicht später wieder einigermaßen relevant wird und wenn es nur für die reine Charakterentwicklung war. Theorien zur Serie gibt es daher erst in meiner letzten Folgen-Review, abhängig vom Ende der Serie. Jedoch wird diese Serie aufgrund der Einführung der TVA definitiv Auswirkungen auf das MCU haben, dessen bin ich mir ziemlich sicher.

Aber nun seid ihr gefragt. Was haltet ihr von der ersten Episode? Ist mein Lob berechtigt oder fandet ihr den Anfang eher langweilig und uninteressant. Lasst mich eure Meinung und gerne auch eure Theorien für den Verlauf der Serie in den Kommentaren wissen. Ich freue mich darauf.

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joao
@joaovictordesousa

Nach „WandaVision“ und „The Falcon and the Winter Soldier“ startet mit Loki die dritte Serie des Marvel Cinematic Universe auf Disney+. Ich werde jede Woche die aktuelle Folge für euch schauen und besprechen. Heute mit der ersten Folge: Glorreiches Ansinnen. Achtung: Spoiler!

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Nachdem Loki

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