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Review „Lucifer“ S5BE15: Soll es wirklich so enden?

© Netflix

In acht Artikeln präsentiere ich Euch meine persönliche Kritik zur zweiten Hälfte der fünften Staffel „Lucifer“. Wer die neuen Folgen noch nicht geschaut hat, sollte nicht weiterlesen. Achtung, Spoiler!

Handlung der Folge
Unter Hochdruck arbeitet Lucifer mit verschiedenen Methoden daran, seine Geschwister umzustimmen. Vor Allem sein Bruder Zadkiel (Joel Rush) stellt eine Herausforderung dar. Bei ihm versucht es der Teufel mit der Ehrlichkeit: er will Gott der Liebe zu Chloe wegen werden. Da er trotz Allem erfolglos ist, versucht er die Polizistin, von ihrer geplanten Kündigung abzuhalten.

Bei dem Opfer in dieser Folge handelt es sich um einen Kriminaltechniker der Gerichtsmedizin. Im Rahmen der Ermittlungen wird Dan entführt. Während alle fieberhaft nach ihm suchen, Maze sämtliche Gefallen in Lucifers Namen einfordert und die Emotionen von verzweifelt über schuldbewusst bis hin zu wütend schwanken, wird er im Versteck der Kriminellen gefoltert und tödlich verletzt. Durch seine letzten Worte an Chloe schlussfolgert Amenadiel, auf was Michael es abgesehen hat und als er zusammen mit Lucifer vor einem geschändeten Grab steht, wird ihnen bewusst, dass der Erzengel auf seinem Weg zur Macht vor nichts zurückschreckt.

Auf Dans Beerdigung lernt Ella seinen guten Freund kennen, mit dem er sie seit der ersten Szene verkuppeln wollte. Amenadiel, der sich seinem besten Freund zu Anfang der Folge anvertraut und für seine Idee Gegenwind bekommen hatte, erfährt durch die Forensikerin, dass Dan noch am Tag seines Todes im Namen des Engels eine Bewerbung bei der Polizeiakademie eingereicht hat. Gottes Lieblingssohn wiederum eröffnet Lucifer, dass er Dan nicht im Himmel angetroffen hat und Maze überbringt die gute Nachricht, dass sie seine Mörder ausfindig gemacht hat. Zusammen lassen der Teufel und die Dämonin sie dafür bezahlen.

Fazit
Diese Folge war für mich persönlich die Schwerste. Ich konnte und wollte nicht glauben, dass Dan wirklich stirbt. Mit etwas Abstand muss ich allerdings zugeben, dass ich diese Konsequenz gut finde, so hart das auch klingt.

Zwei Momente haben sich dabei in mein Gedächtnis gebrannt. Bei dem ersten handelt es sich um die Szene im Krankenhaus. Durch Trixie wird sie noch dramatischer. In ihrer Trauer, die Scarlett Estevez so herzzerreißend darbietet, fleht sie ihre Mutter an, Dan aufzuwecken. Sie bittet Maze, deren Tränen unaufhaltsam fließen, aufzuhören zu weinen und schließlich wendet sie sich an Lucifer, der immer die Wahrheit sagt. Schräg hinter ihr sieht man, wie die immer noch knieende Chloe daraufhin verzweifelt den Kopf sinken lässt.

Der zweite Moment ist die Beerdigung. Die Trauer der Anwesenden, der Respekt, Amenadiels Rede, die Erinnerungen an Dan, was er noch kurz vor seinem Tod für seine Freunde getan hat und was ihre letzten Worte an den Verstorbenen waren, all das hat diese Szene sehr real gemacht.

Wie hat Euch die fünfzehnte Folge von „Lucifer“ Staffel 5 gefallen? Lasst es uns gerne in den Kommentaren wissen.

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