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Review „The Falcon and the Winter Soldier“ Folge 6: Eine Welt, alle geeint

© Marvel Studios / Disney

Jede Woche präsentiere ich euch an dieser Stelle meine persönliche Kritik zur aktuellen Folge der Disney+ Original Serie „The Falcon and the Winter Soldier“. Wer die neue Folge noch nicht geschaut hat, sollte nicht weiterlesen. Achtung, Spoiler!

Die finale Folge von „The Falcon and the Winter Soldier“ setzt da an, wo man letzte Woche aufgehört hat. Das Zusammentreffen der Verantwortlichen der GRC wird von den Flag Smashers gestört. Sie wollen eine Abstimmung über das weitere Vorgehen verhindern, dafür zwingen sie die Anwesenden durch das Einsetzen von Gas zum Rückzug aus dem Gebäude. Als Bucky, Sam und Sharon dahinterkommen, versuchen sie die Abtransporte zu verhindern, doch es gelingt den Flag Smashers, einige der Geiseln rauszuschmuggeln.

Zum einen entkommt eine Gruppe Politiker per Hubschrauber, der von einem der Radikalen geflogen wird. Sam, der von der Dora Milaje einen neuen Anzug bekommen hat und zudem den Schild benutzt, kümmert sich um sie. Er nimmt Kontakt zu einer der Geiseln auf, die eine Flugausbildung hat, und sorgt dafür, dass sie das Steuer des Hubschraubers übernimmt, sobald er den Piloten außer Gefecht gesetzt hat. Nach dieser Rettungsaktion wird er von Passanten als Captain Amercia gefeiert.

Bucky verfolgt unterdessen zwei Transporter mit Geiseln. Es gelingt ihm, sie zu stellen und sehr bald findet er sich in einem Kampf gegen Karli und eine Abordnung der Flag Smashers wieder. Um ihn abzulenken, zünden sie einen der Transporter an, doch während Bucky die Gefangenen rettet, mischt sich John Walker ein. Allerdings hat sein Auftauchen keine heldenhaften Hintergründe, sondern persönliche. Er will den Tod seines Freundes und seine unehrenhafte Entlassung rächen, aber als es darauf ankommt, entscheidet er sich für das Richtige und versucht, den kurz vor dem Absturz stehenden Transporter zu retten, anstatt Rache zu üben. Am Ende ist es Sam, der den Wagen vor dem Absturz bewahrt.

Karli und ein Teil ihrer Freunde können entkommen. Sam, Bucky und John nehmen die Verfolgung auf, müssen sich aber trennen, um ihre Spuren nicht zu verlieren. Während Bucky und John die wenigen Flag Smashers festnehmen lassen, indem sie ganz unspektakulär die Technik ihrer Mobiltelefone benutzen, geht es bei Sam deutlich gewalttätiger zu. Bevor er sie finden kann, tut es Sharon und meine Theorie aus der letzten Woche wird bestätigt: Sharon ist der Power Broker. Sie wird von Karli angeschossen, bevor Sam einschreiten kann. Im Zuge des Kampfes erschießt Sharon die Teenagerin letztlich.

Nach dem Sieg über die Flag Smashers verhandelt Sam mit den zuständigen Politikern und erreicht das, wofür Karli gekämpft hat. Des Weiteren bekommen wir noch einmal Baron Zemo zu sehen, der im Raft, dem Hochsicherheitsgefängnis aus „Captain America: Civil War“, einsitzt und auch Valentina Allegra de Fontaine hat einen kurzen Auftritt, in dem sie John zum U.S. Agent macht. Sam besucht zusammen mit Isaiah Bradley die Captain America Ausstellung im Smithsonian. Er hat dem ehemaligen Soldaten zu Ehren eine Bronzestatue anfertigen und ausstellen lassen. Bucky stellt sich seinen letzten Dämonen, indem er dem Vater eines seiner Opfer den Mord gesteht. Die eigentliche Folge endet mit einer Party bei Sams Familie, an der auch Bucky teilnimmt.

© Disney / Marvel Studios

Auch das Staffelfinale hat eine Post Credit Scene. Sharon bekommt die von Sam versprochene Begnadigung und ihren alten Job zurück. Dass das ein Fehler ist, wird dem Zuschauer durch die Szene nach der Sitzung deutlich gemacht: Sharon telefoniert mit einer uns unbekannten Person und berichtet, dass sie bald über Regierungsgeheimnisse verfügt.

Fazit
Mir hat das Finale sehr gut gefallen. Es ist aufregender und es passiert mehr. Durch das Gespräch letzte Woche haben sich Bucky und Sam angenähert. Sie sind als Freunde zusammengewachsen und wirken vertraut wie Brüder.

Das schönste für mich war die Umbenennung der Serie in „Captain America and the Winter Soldier“. Sam ist in seiner neuen Rolle angekommen und das macht mich sehr glücklich. Ich vermisse Steve Rogers wie alle Captain America Fans, aber ich könnte mir keinen besseren Nachfolger vorstellen.

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