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Review „The Falcon and the Winter Soldier“ Folge 5: Wahrheit

© Marvel Studios / Disney

Jede Woche präsentiere ich euch an dieser Stelle meine persönliche Kritik zur aktuellen Folge der Disney+ Original Serie „The Falcon and the Winter Soldier“. Wer die neue Folge noch nicht geschaut hat, sollte nicht weiterlesen. Achtung, Spoiler!

John Walker belastet der Tod seines Freundes Lemar und auch seine Tat an dem Mitglied der Flag Smashers sehr. Er ist aufgewühlt, ist sehr leicht reizbar und wird schnell aggressiv. Aufgrund der Ereignisse werden ihm vom Senator sämtliche Titel aberkannt, allen voran natürlich der Status des „Captain America“ und die damit verbundene Repräsentation der USA. Nach der unehrenhaften Entlassung kommt eine Frau Namens Valentina Allegra de Fontaine (Julia Louis-Dreyfus) auf ihn zu und bietet ihm ihre Hilfe an, wie diese aussieht, erfahren weder Walker und seine Frau noch die Zuschauer.

Bucky und Sam können den Schild nach einem erbitterten Kampf gegen Walker wieder an sich bringen, dennoch hat sich Sams Standpunkt nicht geändert. Nachdem er noch einmal den schwarzen Supersoldaten Isaiah Bradley (Carl Lumbly) aufsucht, fährt er zurück zu seiner Schwester Sarah und seinen Neffen. Er sorgt dafür, dass ihre Nachbarn ihnen bei der Restaurierung des alten Schiffs seiner Eltern helfen, damit sie es verkaufen können. Überraschenderweise taucht auch Bucky auf und arbeitet mit Sam gemeinsam an dem Kutter und trainieren zusammen mit dem Schild. Sam hat seinen Frieden mit der ihm angedachten Aufgabe geschlossen und stellt sich entschlossen der Verantwortung.

Sharon, die Flag Smashers, Zemo und die Dora Milaje haben in dieser Folge keine großen, aber wichtige Auftritte. Die Flag Smashers organisieren sich neu, um zum alles entscheidenden Schlag gegen die Politiker ansetzen zu können. Sharon telefoniert mit einem Unbekannten und bietet ihm einen geheimnisvollen Job an. Baron Zemo ist nach Sokovia geflüchtet, wo ihn Bucky findet und der Dora Milaje ausliefert. Ayo rät dem Weißen Wolf, vorerst nicht nach Wakanda zurückzukommen und tut ihm noch einen Gefallen. Diesen Gefallen in Form eines Koffers, dessen Inhalt der Zuschauer noch nicht kennt, übergibt er Sam.

© Disney / Marvel Studios

In dieser Folge gibt es eine Post Credit Scene, in der John Walker sich sein eigenes Schild anfertigt. Der Beginn der Szene ist identisch zu der aus „Avengers: Endgame“.

Fazit
Disney thematisiert erneut den Rassismus in den USA, diesmal durch das Gespräch von Sam und Mr. Bradley. Letzterer erzählt dem Jüngeren, wie man mit ihm umgegangen ist und versucht ihm klarzumachen, dass kein Amerikaner einen schwarzen Captain America tolerieren wird. Seine Ansicht verdeutlich zu gut die Verbitterung der Menschen und die Kluft zwischen den Bürgern.

Des Weiteren wird eine „Endgame“-Theorie bestätigt: Bucky wusste von Steves Plan, in der Vergangenheit bei Peggy zu bleiben und Sam den Schild zu überlassen.

Negativ an dieser Folge ist, dass Walkers seelischer Zustand nur beiläufig behandelt wird. Etwas in ihm ist zerbrochen und das wird Konsequenzen nach sich ziehen. Konsequenzen, die wir teilweise schon erlebt haben, doch da nur an der Oberfläche gekratzt wurde, wurde der Figur kein tieferer Charakter gewährt.

Ich komme noch einmal zum Thema Theorien zurück, denn neben der aufgeklärten, hat sich, zumindest bei mir, auch eine neue ergeben. Seit ihrem Erscheinen weiß ich nicht, was ich von Sharon Carter halten soll. Ihr heutiger Auftritt hat mein ungutes Gefühl bestätigt. Außerdem fand ich es sehr merkwürdig, dass in der 3. Folge „Power Broker“ ebendieser nicht offiziell aufgetreten ist. Mein Gefühl sagt mir, dass Sharon der Power Broker und somit der eigentliche Feind von Bucky und Sam ist.

Nächste Woche folgt die Review zum Staffelfinale von The Falcon and The Winter Soldier.

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