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Supernatural Staffel 15 Folge 7+8 Review [Spoiler]

© The CW

Supernatural geht in die letzte Runde. Die finale 15. Staffel ist nun endlich in Deutschland angekommen und Sky präsentiert uns jede Woche zwei weitere Folgen. Eine Zusammenfassung und meine persönliche Meinung zu den jeweiligen Folgen präsentiere ich Euch hier jede Woche. Achtung Spoiler!

Folge 7: „Letzte Runde“
Die Folge beginnt mit einer jungen Frau namens Angela, die ihrer betrunkenen Freundin Sally aus einer Bar hilft. Als sich Sally abwendet, weil ihr schlecht ist, wird Angela in ihrem Auto angegriffen. Als Sally sich wieder zu ihr umdreht, ist ihre Freundin mitsamt des Autos verschwunden.

Dean sucht verzweifelt nach einem neuen Fall und nachdem er schließlich fündig geworden ist, geht er auf die Suche nach Sam. Er findet ihn und Eileen, die gerade verkatert Frühstück machen. Sie laden ihn ein mit ihnen zu essen, doch Dean lehnt ab und erklärt, dass er Sam und Eileen den Spaß nicht verderben will. Er macht sich also allein auf den Weg nach Texas, um den Fall zu untersuchen.

In der Bar angekommen, in der sich die beiden jungen Frauen aufgehalten haben, flirtet die Kellnerin Lorna mit ihm und nimmt ihm sein Handy ab, was für diese Bar typisch ist. Anschließend bemerkt Dean, dass er den Mann kennt, der in der Bar singt. Sie begrüßen sich begeistert und wir erfahren, dass Dean und Lee Webb alte Jägerfreunde sind. Bei einem Bier schwelgen die zwei in Erinnerungen und Lee erfährt, dass John tot ist. Lee hat vor vielen Jahren mit dem Jagen aufgehört und ist darüber verwundert, dass Dean noch immer jagt. Sie reden über alte Zeiten und Dean erzählt von der Geisterkrankheit (Staffel 4 Folge 6), die den meisten Fans noch bekannt sein sollte.

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Gerade als sich Sam und Eileen näher zu kommen scheinen, taucht Castiel im Bunker auf. Er möchte Sams Wunde untersuchen und obwohl es gefährlich ist, stimmt Sam stimmt. Als Cass ihn untersucht, geht allerdings etwas schief und Sam wird an an die Wand geschleudert und verliert das Bewusstsein. Da Dean sein Handy abgegeben hat, kann Cass ihn nicht erreichen und aus Verzweiflung ruft er Sergei an. Dieser schuldet Cass noch etwas und so nötigt er ihn zu kommen.

Dean fragt Lee schließlich nach der vermissten Frau und Lee erkennt sie anscheinend nicht, bis Lorna sich an sie erinnert und sagt, dass sie eine Freundin von Sally ist. Lee fragt, warum Dean überhaupt so einen kleinen Fall behandelt, woraufhin Dean antwortet, dass es ja jemand machen muss, da Gott es ja offensichtlich nicht tut. Lee empfiehlt Dean daraufhin eine wohlverdiente Pause einzulegen. Er überredet Dean dazu zusammen das Lied „Good Old Boys“ zu singen, indem er ihm sagt, dass er nicht nur „Eye of the Tiger“ unbeobachtet „lip-synching“ kann, was ebenfalls eine Anspielung auf einen Lieblingsmoment vieler Fans ist (Staffel 4 Folge 6). Zuerst ist Dean zwar zögerlich, schließlich hat aber doch Spaß daran und genießt das Singen.

Als zwei Männer Sally belästigen, werfen Dean und Lee sie gemeinsam raus und Dean befragt danach Sally zu dem Fall ihrer Freundin. Lee sagt, dass er glaubt Angela sei einfach gegangen, doch Sally glaubt nicht daran. Dean fragt, wo man ein Auto verschwinden lassen kann. Lee sagt im See, aber Lorna entgegnet, dass es einen beliebten Schrottplatz gibt.

Sergei kommt im Bunker an und ist beeindruckt von dem Haus der „Männer der Schriften“. Nachdem er Sam untersucht habt, sagt er Castiel und Eileen, dass Sam im Sterben liebt. Die Wunde reicht bis in seine Seele und die Verbindung, die er mit jemanden hat, zerreißt ihn. Er sagt aber, dass er Sam heilen kann. Diese „Heilung“ tötet Sam aber noch schneller und Sam hat dabei Visionen von Chucks Erinnerungen. Sergei sagt nun, dass er Forderungen hat, denn er möchte einen Schlüssel zur Bücherei des Todes. Castiel verneint und sagt, dass sein Freund Bobby bei Sergeis Nichte ist und ihr etwas zustöße, wenn Sam stirbt. Diese neue Seite von Castiel beeindruckt ihn und er heilt Sam.

Auf dem Schrottplatz findet Dean Angelas Auto mit ihrer Leiche darin. Eine Waffe klickt hinter ihm und Lee schlägt ihn bewusstlos. Dean wacht in einem Keller auf, gefesselt und mit einem Infusionsschlauch im Arm. Lee kommt in den Keller und erklärt, dass er ein Monster gefunden hat, das ihm Reichtum und Gesundheit gibt, solange es gefüttert wird. Er sagt, dass er das verdient habe nach allem, was er getan hat. Dean widerspricht und Lee setzt den Tropf in Gang und verspricht ihm einen angenehmen Tod. Lee verlässt den Raum und Dean schafft es sich zu befreien und tötet das Monster.

Oben angekommen kommt es zu einem Schusswechsel zwischen Dean und Lee. Lee schlägt vor, dass sie das alles einfach vergessen könnten, doch Dean kann das nicht. Im Kampf gewinnt Dean und Lee fragt ihn, warum er sich so kümmert, woraufhin Dean antwortet, dass irgendjemand es tun muss. Lee sagt mit seinen letzten Worten, dass er froh ist, dass Dean es ist, der ihn tötet.

Nachdem Dean Castiels Nachricht erhalten hat, eilt er zum Bunker und Castiel teilt ihm kurz und knapp mit, dass es Sam gut geht. Sam erzählt von Chucks Erinnerungen und dass Chuck schwach ist. Er sagt, dass er glaub, sie können Gott besiegen.

Fazit Folge 7
Mir hat die Folge sehr gut gefallen. Ich hatte das Gefühl, dass die Folge auch in vielen Aspekten den Fans und der alten Zeit gewidmet war. Dass Sam Essen macht, sehen wir nur äußerst selten (ich glaube bisher nur einmal ein Käsesandwich in Staffel 10 Folge 9). Denn meist ist es Dean, der Sam etwas zu Essen bringt. Hier sehen wir schon den positiven Einfluss, den Eileen auf Sam hat. Die Sache mit dem Bacon ist wohl ein Callback zur Folge 4 der Staffel, in der das schon Thema war. Die Tatsache, dass Dean den Bacon ablehnt und „nicht stören will“, erweckt den Eindruck, dass er glaubt, Sams Glück und seiner Chance auf ein „normales“ Leben im Weg zu stehen und das vermeiden will.

Die Folge heißt „letzte Runde“ und ich glaube der Titel wurde so gewählt, weil wir einen regulären „Fall der Woche“ bekommen und das wahrscheinlich nicht mehr oft vorkommen wird. Die Haupthandlung der Staffel spielt in dieser Folge keine große Rolle, sondern wir werden in vielen Dingen an die alten Zeiten erinnert.

Deans Begegnung mit seinem alten Bekannten Lee Webb fand ich gut gelungen. Auch wenn wir Lee noch nicht zuvor gesehen haben, stimmt die Chemie zwischen den beiden. Das mag vielleicht auch daran liegen, dass Jensen Ackles (Dean) und Christian Kane (Lee Webb) gute Freunde sind. Ich fand es sehr schön, mit ihnen in Erinnerungen zu schwelgen. Die Tatsache, dass John schon 13 Jahre tot ist, vergisst man so manchmal. Ich fand super, dass einige der Lieblingsmomente der Fans angesprochen wurden. So hat mich beispielsweise Lees Anspielung auf „Eye of the Tiger“ sehr zum Lachen gebracht und auch, dass Dean über die Gelbfieber-Geschichte lachen kann, hat mich nochmal auf die alte Folge zurückblicken lassen.

Es ist auch das erste Mal, dass wir Dean richtig singen hören, nicht nur ein betrunkenes Karaoke von DemonDean (in Staffel 10 Folge 1) oder ein Playback, sondern wirklich Dean. Die Anspielung „God bless Texas“ auf Jensen Ackles‘ (und Jared Padaleckis) Herkunfsstaat Texas fand ich ein weiteres schönes Detail.

Viele Aussagen, die von Dean und Lee in der Folge getroffen wurden, haben mich zum Nachdenken gebracht. Zum Beispiel, dass der Tod laut Dean ja das übliche Ende für Jäger ist. Oder das Gespräch darüber, ob Jäger eine Belohnung verdient haben. Was genau soll uns zwischen den Zeilen mitgeteilt werden? Was erwartet uns und das „Team Free Will 2.0“? Bekommen die Winchesters ihr wohlverdientes Ende?

Die Tatsache, dass sich Lee schließlich als der „Böse“ rausstellt, ist meiner Meinung nach nicht allzu überraschend gewesen. Dass Dean den Vorschlag, alles zu vergessen, nicht annimmt, zeigt Deans Rechtschaffenheit. Ein weiteres Mal ist Dean nun gezwungen, sich unschön von einem alten Freund zu verabschieden.

Dass Cass zum Bunker zurückkehrt, ist wohl keine Überraschung und war wirklich Zeit. Dennoch entgeht uns und Sam und Eileen somit die Gelegenheit zu erfahren, was zwischen ihnen passiert wäre, wenn Cass ein wenig später gekommen wäre. Nur leider wissen wir zu gut, was mit Sams Freundinnen bisher immer passiert ist. Hoffentlich bekommen die zwei dieses Mal ein besseres Ende. Für mich überraschend war, dass Castiel Sergei kontaktiert. Den hatte ich ehrlich gesagt schon vergessen. Sein Interesse an dem Schlüssel der Bücherei des Todes kam für mich etwas aus dem Nichts, aber ich kann mir vorstellen, dass das in späteren Folgen nochmal aufgegriffen wird.

Generell fand ich Castiels Verhalten diese Folge merkwürdig. Erst verletzt er leichtsinnig Sam und tötet ihn fast, ruft dann den nicht gerade vertrauenswürdigen Sergei an, bedroht die unschuldige Nichte von Sergei und ist zum Schluss auch noch kalt zu Dean. Er wollte doch eigentlich, dass Dean ihm vergibt, und dann das?

Allgemein find ich aber die Folge ziemlich gut gelungen. Sie hat uns eine kleine Auszeit von Chuck gegeben und wir konnten doch viel in Erinnerungen schwelgen. Sind euch noch weitere Anspielungen auf frühere Folgen oder Insider des Fandoms aufgefallen?

Folge 8: „Vater unser, der Du nicht bist im Himmel“

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Bis auf eine verängstigte Kellnerin sieht man in einem Casino nur Leichen auf dem Boden. Diese Kellnerin serviert Chuck Cocktails, der an einem Spielautomaten spielt und jedes Mal gewinnt.

Eileen ist allein auf der Jagd nach einem Werwolf und ersticht dabei beinahe Sam, der ihr gefolgt ist, da sie keine Nachricht hinterlassen hat. Sie ersticht anschließend den Werwolf, der gerade Sam angreifen will. Sie fragt ihn, ob er sich sorgen um sie macht, woraufhin er dann etwas verunsichert fragt, ob er zu überfürsorglich ist.

Zurück im Bunker erklärt Dean seine Theorie, dass Chuck nicht allmächtig ist. Chuck habe ja die Dämonentafel (aus Staffel 8) geschrieben, um die Menschheit zu beschützen, falls er es mal nicht könnte. Das macht nur Sinn, wenn er tatsächlich nicht unbesiegbar wäre. Um sich die Tafel übersetzen zu lassen, suchen sie den Propheten Donatello auf. Dieser ist nicht begeistert, sie zu sehen und hält es für unmöglich Gott einzusperren. Auf die Frage, warum sie ihn nicht töten, erwidert Sam, dass sie Gott bräuchten, um das Gleichgewicht des Universums beizubehalten, da sonst die Schöpfung auseinanderfallen würde.

In einen von Metatrons Notizen entdeckt Donatello, dass Gott eine geheime Angst zu haben scheint, die er nur seinem „Liebling“ mitgeteilt hat. Castiel vermutet, dass mit dem Liebling Michael gemeint ist. Dieser hat wahrscheinlich im Kampf gegen Amara geholfen und weiß vermutlich über den verwendeten Zauber Bescheid. Donatello wird daraufhin von Chuck benutzt, um die Winchesters zu warnen, ihren Plan fallen zu lassen und droht ihnen mit dem Leben ihrer Freunde Jody, Donna und Eileen.

Sie entlassen daraufhin Donatello und Dean sagt, dass sie nicht aufgeben können. Ihre Freunde seien erst sicher, wenn sie Chuck besiegt haben. Da sie Michael (mit Adam) aber immer noch im Käfig vermuten, machen sich Sam, Dean und Cass mithilfe von einem Rowenas Zaubern auf den Weg in die Hölle. Eileen bleibt zurück, um den Zauber aufrechtzuerhalten und sie zurückzuholen. In der Hölle angekommen wird der Angriff einiger Dämonen von einer uns sehr bekannten Stimme gestoppt. Rowena taucht auf und erklärt ihnen, dass sie die neue Königin der Hölle ist. Sam erzählt ihr, dass Gott zurück ist, erklärt ihren Plan und sagt, dass sie auf der Suche nach Michael sind. Rowena befiehlt daraufhin einigen Dämonen Michael zu finden.

Im Bunker erhält Eileen in der Zwischenzeit einen Anruf einer Jägerin namens Sue, die sie von früher kennt. Sie erklärt, dass sie Hilfe bei einem Vampirnest braucht und Eileen sagt, dass sie kommt, sobald sie kann.

Rowena nimmt Dean, Sam und Castiel mit in ihren Thronsaal und Sam entschuldigt sich für das, was passiert ist. Doch Rowena unterbricht ihn und sagt, dass es das Beste war, das ihr passieren konnte und dass sie glücklich als neue Königin der Hölle ist. Sie bittet Sam daraufhin ihr Glas aufzufüllen. Während er weg ist, bemerkt sie die Angespanntheit zwischen Dean und Castiel und fragt danach. Sie spricht dann das aus, was wir uns alle wohl die ganze Zeit denken: „Fix it“. Sie sagt, dass sie einige Dinge bereut und einige Sachen sie verfolgen, besonders die mit ihrem Sohn, den wir als Crowley kennen. Ein Dämon kommt zurück und informiert sie darüber, dass Michael nicht mehr in der Hölle zu finden ist.

In einem Diner sitzt Adam und genießt einen Burger mit Michael in Adams Gestalt gegenüber. Auf Michaels abwertenden Kommentar antwortet Adam, dass er sich nach zehn Jahren einen Burger verdient hat. Als Adam fragt, ob Michael in den Himmel zurückkehren will, sagt er, dass er sich nicht sicher ist, da seine Brüder alle tot sind und Gott weg ist. Als Adam sagt, dass er auch keine Familie hat, die auf ihn wartet. Michael weist ihn auf seine Halbbrüder Sam und Dean hin. Daraufhin sagt Adam, dass er sie nur einmal getroffen hat und sie ihn dann in der Hölle verrotten lassen haben.

Zurück aus der Hölle ruft Dean Donatello an und fragt, ob er etwas Gottähnliches gespürt hat, da sie Michael finden müssen. Donatello verneint.

Dean sucht anschließend das Gespräch mit Sam und sagt, dass Eileen ihre Aufgabe gut gemacht hat. Er erkundigt sich nach ihrem Wohlergehen und sagt daraufhin, dass die Familiensache für ihn mit Eileen vielleicht doch funktionieren könnte. Sie versteht ihr Leben und Dean sagt, dass es Sam schlechter treffen könnte. Er fügt dann noch scherzhaft hinzu, dass Eileen es aber auch sicher besser machen könnte. Er sagt, dass er sich für Sam freut.

Lilith taucht in dem Diner auf, da sie den Befehl von Gott bekommen hat Michael zu ihm zu bringen. Sie reden über ihre frühere Zusammenarbeit und Michael glaubt ihr nicht, dass sie für Gott arbeiten. Mit einem weißen Licht löscht er sie aus. Donatello spürt diese Energie und ruft Dean an. Er sagt ihm, dass Michael seinen Standort immer wieder verändert und Cass schlägt vor, Michael dazu zu bewegen, zu kommen.

Castiel betet zu Michael und sagt, dass sie mittlerweile auf der gleichen Seite stehen und einen gemeinsamen Feind haben, Chuck. Er wartet in einem alten Lagerhaus auf ihn und Michael erscheint in Adams Gestalt. Mithilfe von heiligem Öl fangen sie ihn und bringen ihn in den Bunker.

Michael glaubt Sam und Dean nicht, dass sein Vater derjenige ist, den es zu besiegen gilt. Er fragt sie, warum er ihnen vertrauen sollte, nachdem sie ihn und ihren Halbbruder im Käfig gelassen haben, während Lucifer längst wieder frei ist. Sam versucht ihr Verhalten damit zu erklären, dass sie sich zu sehr daran gewöhnt hatten, sich von Menschen verabschieden zu müssen. Michael lässt zu, dass Adam mit ihnen redet. Darüber sind sie sehr verwundert und Dean weiß nicht was er zu Adam sagen soll. Dieser schlägt „es tut mir leid“ vor, aber bevor Dean sich entschuldigen kann, übernimmt Michael wieder die Kontrolle. Castiel erklärt schließlich, dass sie seine Hilfe brauchen und dass Gott sie alle nur als Marionetten sieht, inklusive Michael. Dieser weigert sich aber, das zu glauben und behauptet wütend, dass sie lügen.

Als Michael und Adam allein in einem Raum sind, argumentieren sie miteinander und Adam weist darauf hin, dass Sam und Dean eigentlich immer versuchen, das Richtige zu tun. Michael fragt, ob Adam ihnen vergebe, Adam verneint das. Er glaubt den Brüdern allerdings und macht Michael darauf aufmerksam, dass Gott ihn auch über die ganze Zeit im Käfig gelassen hat.

Eileen erhält einen weiteren Anruf von Sue, die ihr ein Update der Situation gibt und nochmals um Hilfe bittet. Sie schickt ihr die Adresse und wird daraufhin angegriffen. Eileen eilt zu Sam und erklärt die Situation. Sie machen sich gemeinsam auf den Weg, um der Jägerin zu helfen.

Castiel betritt den Raum, indem sie Adam und Michael festhalten. Michael erklärt, dass er sich weigert seinen Vater zu verraten, auch wenn Cass anmerkt, dass Chuck ihn betrogen hat. Castiel verspottet Michael, indem er sagt, dass er ihn nie mochte und Lucifer den Klugen nennt, da dieser weiß, dass Gott nicht zu trauen ist. Cass zeigt Michael seine Erinnerungen an die Apokalypse, den Krieg mit Amara, den Mord an Jack und Gottes Schwur, die Welt zu zerstören. Er versucht damit Michael zu überzeugen.

In der Küche wartet Dean auf Castiel und sie besprechen die Situation. Sie fragen sich, ob es richtig war so zu handeln. Dean erzählt, dass Sam und Eileen nicht lange weg sein sollten, sondern nur einer Freundin bei einem Fall helfen. Plötzlich beginnt der Bunke zu beben und sie rennen in Michaels Zimmer. Er sitzt verzweifelt in einer Ecke und willigt schließlich ein, ihnen zu helfen.

Sam und Eileen kommen in dem Parkhaus an, indem sich Sues Auto befindet. Sie sehen sie auf der anderen Straßenseite und Eileen ist froh, zu sehen, dass es ihr gut geht. Als sie „Gott sei Dank“ sagt, verwandelt sich Sue in Chuck, der das lachend abwinkt.

Im Bunker gibt Michael Dean den Zauber, mit dem sie auch Amara eingesperrt hatten und sagt, dass sie als Zutat noch eine Leviathanblüte brauchen. Diese Blume wächst nur im Fegefeuer und Michael öffnet einen Spalt dahin, der zwölf Stunden geöffnet bleibt. Als Dean die Handschellen löst, fragt er, ob Michael sie begleiten wird, was er aber ablehnt. Als Michael gehen will, bittet Dean ihn, kurz mit seinem Bruder reden zu dürfen. Michael gibt Adam die Kontrolle und Dean entschuldigt sich dafür, dass sie ihn im Stich gelassen haben. Er sagt, dass er ein guter Mann ist und nicht verdient hätte, was ihm passiert ist. Nach einem kurzen Schweigen zuckt Adam mit den Schultern und fragt, seit wann sie bekommen, was sie verdienen. Er wünscht ihnen Glück und verabschiedet sich dann.

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Fazit Folge 8
Es ist das Midseason-Finale und es gibt viel zu sagen. Schon der Beginn der Folge ist sehr angsteinflößend und wir können uns auf einen Chuck einstellen, der komplett außer Kontrolle geraten ist.

Zuerst sehen wir aber noch Eileen, die sich bei der Jagd sehr gut anstellt und die Hilfe der Winchesters gar nicht benötigt. Sie passt, meiner Meinung nach, echt gut in die Gruppe und ich hoffe, dass ihre weibliche Unterstützung noch viele weitere Folgen anhält. Das Gespräch zwischen ihr und Sam zeugt von Vertrautheit und Fürsorge. Sam hat offensichtlich Angst, dass ihr etwas zustößt. Daran schließt sich auch das Gespräch von Dean und Sam an, in dem Dean Sam ermutigt, ihm und Eileen eine Chance zu geben. Dass er denkt, dass er der Grund ist, dass Sam kein glückliches Familienleben hat, hat mich sehr traurig gemacht. Ein weiteres Mal erkennen wir, dass er sich anscheinend nicht vorstellen kann, selbst nochmal eine Familie zu haben, er sich das aber unbedingt für Sam wünscht.

Die Winchesters beschäftigen sich wieder mit ihrem eigentlichen Problem und die entscheidende Idee kommt von Dean. Die Dämonentafel soll wohl die Lösung sein. Und mithilfe von Donatellos Übersetzung machen sich die Winchesters nach zehn Jahren endlich auf die Suche nach ihrem verlorenen Bruder. Die Tatsache, dass Donatello als aktueller Prophet kontaktiert wird, hat mich wieder an Kevin denken lassen. Ich hoffe sehr, dass wir für ihn noch ein Happy End bekommen.

Dass wir Rowena wiedersehen hat mich überrascht, aber sehr gefreut. Sie scheint sich sehr wohl in ihrer neuen Rolle zu fühlen und das hinterlässt bei mir das Gefühl, dass es im Endeffekt okay war, wie ihre Geschichte verlaufen ist. Die Tatsache, dass sie Sams Entschuldigungsversuch abwinkt, zeigt uns auch, dass es ihr mehr als gut geht und dass Sam keine Schuldgefühle haben braucht. Sie spricht schließlich das aus, was wir uns die ganze Zeit denken, nämlich dass Dean und Cass ihren unnötigen Streit endlich klären sollen.

Nach all der Zeit sehen wir nun endlich Adam wieder. Ich finde, dass die Autoren echt sehr gute Arbeit geleistet haben, ihn und Michael sinnvoll in die Geschichte einzubinden. Jake Abel, der Schauspieler, der gleichzeitig beide Rollen verkörpert, hat das, meiner Meinung nach, extrem gut gemacht. In der Szene mit Lilith sehen wir, dass Michael sehr viel Kraft hat. Das erkennen wir auch am Ende der Folge, als er trotz der Handschellen den Spalt zum Fegefeuer öffnet. Obwohl ich eigentlich Michael nicht mochte, finde ich, dass er in dieser Folge sehr nachvollziehbar gehandelt hat und mir doch einigermaßen sympathisch geworden ist. Seine Enttäuschung über das Verhalten seines Vaters hat ihn teilweise menschlich und verletzlich gezeigt. Ich fand auch witzig, dass Castiels „Assbutt“ aus Staffel 5 Folge 22 angesprochen wurde.

Anders als Sam in Staffel 6/7 kommen sowohl Adam als auch Michael psychisch mehr oder weniger in Ordnung aus dem Käfig und sie sind, wider meiner Erwartung, nicht verrückt geworden. Daran sieht man, wie sich die beiden miteinander arrangiert haben und in Einklang miteinander sind, was ich sehr positiv finde. Auch die Tatsache, dass Michael zulässt, dass Adam manchmal mit den Winchesters redet, spricht für ihre Beziehung. Mich hat auch gewundert, dass Michael Adam in der Diskussion, was sie tun sollen, ernst genommen hat. Im Vergleich zum „Apokalypse Welt“-Michael (Staffel 13 und 14), scheint dieser Michael eigentlich ganz in Ordnung zu sein. Ob sich das noch ändert und inwieweit wir Adam und Michael wiedersehen, bleibt aber noch offen.

Die Gespräche zwischen Sam, Dean und Adam haben auf mich sehr aufrichtig und erwachsen gewirkt. Adam scheint keinen Hass auf die Brüder zu haben und kann sogar anerkennen, dass sie eigentlich ihr Bestes versuchen, das Richtige zu tun. Diese Charakterstärke finde ich ziemlich bewundernswert. Wir sehen, wie leid es Sam und Dean tut, dass auch wenn sie eigentlich immer Familie an erste Stelle gesetzt haben, sie bei Adam versagt haben und ihn aufgegeben haben. Die Sprachlosigkeit und die Scham über ihr Versagen, sowie Deans Entschuldigung am Ende, haben mich gerührt. Adams Reaktion mit der Frage, seit wann sie bekommen, was sie verdienen, greift das Thema der letzten Folge wieder auf.

Ich frage mich, ob wir im Fegefeuer Benny wiedersehen werden, vor allem, weil er ja zu Beginn der Staffel in einer Vision zu sehen war. Wir haben hier zum ersten Mal gesehen, dass Chuck in der Lage ist, durch seinen Propheten zu reden. Anscheinend hat er ihre Gespräche verfolgt.

Wie genau es nun weitergeht, erfahren wir nächste Woche. Gehen Cass und Dean allein in das Fegefeuer und was genau hat Gott mit Eileen und Sam vor. Wir dürfen gespannt sein.

Wie haben euch diese beiden Folgen gefallen? Sind euch noch weitere Callbacks zu früher aufgefallen? Wie denkt ihr, geht es nun weiter? Schreibt es gerne in die Kommentare!

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