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Supernatural Staffel 15 Folge 5+6 Review [Spoiler]

© The CW

Supernatural geht in die letzte Runde. Die finale 15. Staffel ist nun endlich in Deutschland angekommen und Sky präsentiert uns jede Woche zwei weitere Folgen. Eine Zusammenfassung und meine persönliche Meinung zu den jeweiligen Folgen präsentiere ich Euch hier jede Woche. Achtung Spoiler!

Folge 5: „Sprüche 17,3“
Die Folge beginnt mit drei Mädchen in Black Forest, Colorado, die ihren College-Abschluss in einem Zelt feiern. Als sie ein Geräusch hören, geht eine von ihnen raus und kurz darauf hört man einen Schrei. Anschließend geht ein der anderen Mädchen zum Zeltausgang, um nach ihrer Freundin zu sehen, wird dort gepackt und herausgezogen.

Im Bunker sehen wir Sam, der bereits mehrere Nachrichten an Castiel geschrieben hat, aber keine Antwort bekommt. Dean kommt von einem Einkauf zurück und probiert gleich eine neue Sorte Beef Jerky, welches aber unerwartet scharf ist. Anschließend fragt er Sam nach einem Fall von angeblichen Berglöwenangriffen in Colorado, an dem Sam arbeitet. Sam berichtet, dass aus den ursprünglichen drei Opfern, mittlerweile fünf geworden sind.

Als sie im Impala unterwegs sind, hat Sam einen Albtraum. Sam, im weißen Anzug, was normalerweise bedeutet, dass er von Lucifer besessen ist, wird von Dean, der sich bei Sam entschuldigt, mit dem Colt erschossen. Das tötet ihn allerdings nicht, sondern seine Wunde heilt und seine Augen leuchten rot auf, was bestätigt, dass es sich hierbei um Lucifer handelt. Daraufhin tötet er Dean. Als Sam aufwacht erzählt er Dean nicht, wovon er geträumt hat.

Als die beiden vor dem Büro des Sheriffs ankommen, gehen sie mit alten Decknamen in das Büro, wobei Dean darauf besteht, dass er sich kaum verändert hat. Dennoch ist er derjenige, der vom Sheriff genauer begutachtet wird. Als die beiden nach Überlebenden fragen, bekommen sie den Namen Ashley Monroes, die wir schon zu Beginn der Folge gesehen haben. Sie besuchen Ashley im Krankenhaus und ihrer Beschreibung nach handelt es sich wohl um Werwölfe. Ashley bittet Dean um Schutz, da der eine Werfolf ihr gedroht hat, falls sie reden würde.

Sam und Dean machen sich auf den Weg zu dem Haus von Andy May und werden dort von ihm und seinem Bruder Josh begrüßt. Sie verhalten sich merkwürdig und Dean will sie sofort stellen, doch sie werden von einem Anruf Ashleys abgelenkt. In der Hütte sehen wir Andy und Josh streiten, weil Andy Ashley am Leben gelassen hat. Andy bittet seinem Bruder, dass sie mit dem Töten aufhören. Das verspricht dieser ihm, auch wenn Andy ihm nicht glaubt.

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In einem Motel bleibt Dean bei Ashley, während Sam etwas zu Essen holt. Als er wiederkommt schläft Dean und Ashley ist verschwunden. Sie fahren zurück zu Andy und Joshs Hütte und befreien Ashley. In einem Kampf tötet Andy schließlich seinem Bruder, da er weiß, dass was sie tun falsch ist. Anschließend tötet Andy auch sich selbst.

Als Ashley daraufhin geschockt den Raum verlassen will, fällt sie auf ein Geweih, das ihre Brust durchbohrt. Sam und Dean schauen sich noch schockiert an, als Ashley sich erhebt und als Lilith offenbart. Sie erzählt, dass Chuck sie zurückgeholt hat und der ursprüngliche Plan eigentlich gewesen sei, Dean zu verführen. Einen Angriff der Winchesters wehrt die leicht ab, wobei Sam bewusstlos wird. Lilith zwingt Dean schließlich ihr den Equalizer zu geben. Währenddessen hat Sam eine weitere Vision, wobei Dean das Kainsmal trägt und seine Augen schwarz werden, bevor er Sam tötet. Als er aufwacht schießt er mit einer „Teufelsfalle“-Kugel auf Lilith, die sie allerdings nicht lange aufhalten kann. Sie findet den Equalizer im Handschuhfach des Impalas und schmilzt ihn in ihrer Handfläche, bevor sie verschwindet.

Zurück im Bunker versucht Sam Castiel zu erreichen, um ihm von Lilith und Chucks Rückkehr zu berichten. Dean berichtet auf Sams Frage, warum Chuck sie nicht einfach töten, von einem Gespräch mit Lilith. Chuck will anscheinend ein Ende, indem ein Bruder den anderen tötet, wie bei Kain und Abel. Daraufhin erzählt Sam Dean von seinen Träumen.

Fazit Folge 5
Der Einstieg erinnert mich an typische frühere Folgen aus Staffel 1 oder 2. Allgemein wirkt der Beginn wie eine klassische Füllerfolge, in der die Brüder wieder einen gewöhnlichen Fall lösen. Doch die Tatsache, dass sie so schnell Hinweise finden, eine Augenzeugin haben, die ihnen glaubt und sie so schnell die Schuldigen finden, löst nicht nur bei uns das Gefühl aus, dass irgendwas nicht stimmt. Auch Sam bemerkt, dass das zu einfach scheint. Auch das Gespräch von Dean und Ashley im Motel wirkt merkwürdig. Die Parallelen zwischen Andy und Josh und den Winchesters ist unübersehbar. Immer wieder in den vergangenen Staffeln ist ein Bruder auf irgendeine Weise „böse“ geworden und musste vom anderen gerettet werden.

Gerade einmal die Hälfte der Folge ist vorbei und der Fall ist eigentlich schon gelöst, wobei sich die Brüder auch nicht immer allzu geschickt anstellen. Wir fühlen uns wie in einer Folge des Tricksters aka Erzengel Gabriel, was natürlich auch Sinn macht, da dessen Schauspieler, Richard Speight Jr., diese Woche im Regiestuhl sitzt.

Ich fand die Wendung, dass Ashley sich als Lilith entpuppt, dennoch sehr unerwartet. Die Tatsache, dass Chuck Lilith aus der Leere zurückholen konnte, zeigt, dass er doch noch über viel Kraft verfügt. Aber dass er den Equalizer zerstört wissen will, beweist, dass dieser doch Schaden anrichten kann. Der Bibelvers des Titels aus Sprüche 17,3 lautet: „Wie der Tiegel das Silber und der Ofen das Gold, so prüft der HERR die Herzen.“. Das spielt wahrscheinlich darauf an, dass die Herzen der Winchesters von Chuck geprüft werden sollen. Er möchte sie gegeneinander ausspielen und will, dass einer sich wieder dem Bösen zuwendet. Zusammenfassend würde ich sagen, dass vor allem der Plot Twist diese Folge doch noch ganz schön besonders gemacht hat und mir deshalb sehr gut gefallen hat.

Folge 6 „Goldene Zeit“
Eine Frau betritt Rowena Wohnung und durchwühlt sie. Nach wenigen Minuten bricht sie tot auf dem Boden zusammen.

Als Sam am Joggen ist, erscheint ihm Eileen als Geist, die wir zuletzt in Staffel 12 sterben sehen haben. Sie gehen in den Bunker zurück und die Winchesters erfahren, dass Eileen von dem Hüllenhund, der sie getötet hat, in die Hölle gebracht wurde. Als Chuck die Türen der Hölle öffnete, konnte sie entkommen. Sie fragt Sam und Dean, ob sie ihr helfen können in den Himmel zu kommen. Daraufhin erklären sie ihr, dass das nicht möglich ist, aber sie haben die Idee einen Seelenfänger zu erschaffen. In dem könnte sie bleiben, ohne verrückt zu werden.

Um so einen Kristall zu finden gehen Sam und Eileen in Rowena Wohnung. Sie finden die Leiche vom Anfang der Folge und Sam erkennt, dass es eine Hexe ist. Auf der Suche nach dem Kristall stoßen sie auf einen Zauberspruch, den Rowena nach Marys Tod erschaffen hat. Dieser Zauberspruch kann einen Geist wieder menschlich machen. Sie beschließen ihn auszuprobieren, doch auf dem Weg zum Auto bricht Sam zusammen und spuckt Blut. Er findet einen Hexenbeutel am Auto und sagt Eileen, sie solle nach Dean suchen. Zwei Hexen, die Mutter und die Schwester der toten Hexe in Rowena Wohnung, kommen auf Sam zu. Sie zwingen Sam dazu in die Wohnung zu gehen und einige Sachen für sie zu holen. Rowena hat die Wohnung nämlich mit einem Zauber belegt, der jeden tötet, der hineingeht, nur Sam anscheinend nicht. Als Dean ankommt, bekämpfen sie die Hexen und töten sie.

Währenddessen sehen wir Castiel, der auf einen Fall von einem vermissten Kind aufmerksam wird. Als er sich dem Sheriff als FBI Agent vorstellt, möchte dieser mit seinem Vorgesetzen reden und Cass gibt ihm eine Nummer des Bunkers. Dean geht an das Telefon und bittet den Sheriff darum, mit seinem „Agent“ zu sprechen. Er fragt Cass, ob dieser Sams Nachrichten bekommen hat und informiert ihn über Chucks wiederkommen. Er sagt außerdem genervt, dass Cass auf Sams Nachrichten reagieren soll. Cass hilft anschließend der Mutter des vermissten Kindes das Gebiet abzusuchen, in dem ihr Kind verschwunden ist. Als sie den Jungen finden, taucht der Sheriff auf und enthüllt, dass er ein Dschinn ist. Castiel tötet ihn mit seiner Engelsklinge und heilt anschließend den gebrochenen Knöchel des Kindes, was ihn aber anscheinend viel Kraft kostet.

Zurück im Bunker bereitet Sam den Zauber vor, um Eileen zurückzuholen. Diesen führt er auch erfolgreich durch und Eileen ist somit wieder ein Mensch. In einem anschließenden Gespräch zwischen Sam und Dean spricht Sam an, dass er das Gefühl hat, Dean hätte aufgegeben. Er ermutigt ihn, indem er sagt, dass er glaubt, sie können Chuck besiegen, aber er bräuchte Dean dafür.

Fazit Folge 6
Ich bin froh, dass wir endlich wieder Castiel auf der Bildfläche sehen. Leider erfahren wir nicht, was er die letzten Wochen gemacht hat. Die Winchesters haben aber anscheinend abgefärbt und es kommt dazu, dass Cass einen Fall löst. Das Telefonat mit Dean war ziemlich kalt, was aber nicht überraschend ist. Aber immerhin haben sie geredet, … naja vor allem Dean hat geredet, Cass hat kaum etwas gesagt. Ich hoffe, sie können diese dumme Sache endlich hinter sich lassen und wir sehen bald die Winchesters und Castiel vereint.

Eileens Rückkehr habe ich nicht erwartet. Wir sehen ein weiteres Mal, wie bei Kevin, dass Menschen, die eigentlich im Himmel sein sollten, in die Hölle gekommen sind. Wen das wohl noch so alles betrifft? Jedenfalls wird Eileen wieder zum Menschen, was für Supernatural ja nichts Ungewöhnliches ist. Trotzdem war das für meinen Geschmack etwas einfach. Ich bin aber froh für die beiden und bin gespannt, was sich zwischen ihr und Sam entwickelt.

Ich bin gespannt, was nächste Woche auf uns wartet.

Wie fandet ihr die beiden Folgen? Schreibt es gerne in die Kommentare!

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Kommentare

André
@andrew

Fande beiden Folgen okay.
Gab bessere aber auch schlechtere.
Bin sehr gespannt wie es weiter geht und ob einer wieder zur bösen Seite geht.

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