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Supernatural Staffel 15 Folge 1+2 Review [Spoiler]

© The CW

Supernatural geht in die letzte Runde. Die finale 15. Staffel ist nun endlich in Deutschland angekommen und Sky präsentiert uns jede Woche zwei weitere Folgen. Eine Zusammenfassung und meine persönliche Meinung zu den jeweiligen Folgen präsentiere ich Euch hier jede Woche. Achtung Spoiler!

Pünktlich zu Dean Winchesters Geburtstag wurden am Sonntag die ersten beiden Folgen der finalen Staffel von Supernatural in Deutschland ausgestrahlt.

Wo wir aufgehört haben – „The Road So Far“
Die 14. Staffel von Supernatural endete mit einer Konfrontation der Winchesters und Chuck, aka Gott. In dem letzten Showdown der Staffel erfahren die Winchesters, dass Chuck ihr gesamtes Leben als ihre „Lieblingsshow“ sieht und sie ständig manipuliert hat. Mit den Equalizer schießt Sam schließlich auf Chuck, wodurch beide eine Schussverletzung in der Schulter erleiden. Chuck ist daraufhin wütend und tötet Jack. Jack wacht aber anschließend in der Leere auf, weshalb wir auf ein Comeback hoffen können. Anschließend verabschiedet sich Chuck mit den Worten „Willkommen zum Finale“ und wir sehen, dass die Tore der Hölle geöffnet sind und unzählige Seelen daraus entfliehen.

Folge 1 „Zurück und in die Zukunft“
Sam, Dean und Castiel sind umgeben von Toten des Friedhofs, die durch die Seelen, die von Chuck aus der Hölle befreit wurden, wiederbelebt wurden. Castiel nimmt den toten Körper von Jack, der am Ende der Staffel 14 von Chuck getötet wurde, und sie rennen in eine Gruft auf dem Friedhof. Während sie nach einer Lösung aus dieser Lage suchen, erhebt sich Jacks Körper vom Boden. Doch es ist nicht Jack, sondern ein Dämon namens Belphegor, der Jacks Körper als Hülle nutzt. Er schnappt sich eine Sonnenbrille, um Jacks ausgebrannte Augen zu verbergen und bietet an, die drei aus ihrer Lage zu befreien. Sam und Dean überzeugen Castiel die Hilfe erstmal anzunehmen, auch wenn sie Belphegor nicht trauen, da sie seine Unterstützung brauchen, um zu entkommen.

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Als er sie befreit hat, stellen die vier fest, dass die befreiten Seelen noch nicht weit gekommen sind und Belphegor erzählt von einen Zauber, der die Seelen in einer nahgelegenen Stadt einschließen kann. Zuvor wollen sie die Bewohner der Stadt evakuieren. Auf dem Weg zu dieser Stadt entdecken sie ein Auto am Straßenrand mit Blutspritzern, die sie an ihren Fall aus Staffel 1, mit der „Frau in Weiß“ erinnert. Sie vermuten, dass alle bösen Geister, die sie ihr ganzes Leben bekämpft haben, zurückgekehrt sein könnten.

In der Stadt angekommen, spricht Sam, der sich als FBI-Agent ausgibt, mit dem Sheriff der Stadt und bittet ihn die Menschen aufgrund eines Gaslecks außerhalb der Stadt zu evakuieren. Castiel kann den Anblick von Jacks besessenem Körper nicht ertragen und hilft Sam die Leute zu evakuieren. Belphegor erklärt inzwischen, dass er ein großer Fan von Dean „Arbeit“ in der Hölle gewesen ist. Außerdem bestätigt Belphegor Deans Befürchtung, dass sogar die Tür des Käfigs geöffnet wurde, in dem Michael gefangen ist. Dean ruft schließlich Rowena an und bittet sie um Mithilfe.

Sam und Cass sind mit einigen Geistern, die sie bereits von früher kennen, konfrontiert, so beispielsweise die Frau in Weiß und Bloody Mary aus Staffel 1, oder auch John Wayne Gacy aus Staffel 14. Als Sam eine Familie vor einem Geist rettet, wird er von diesem verletzt. Cass kann seine Wunde heilen, doch nicht die Schussverletzung in seiner Schulter, die er von dem Schuss auf Chuck erlitten hat.

Belphegor schafft es schließlich den Zauber auszuführen, mit dem die Geister in der Stadt eingeschlossen werden. Sam, Dean und Cass bringen die letzten Menschen in die High School außerhalb der Stadt, in der die Stadtbewohner evakuiert worden sind. Als Dean Sams Schusswunde untersucht, stellt er fest, dass es keine Austrittswunde gibt. Dean erzählt Sam, wie ihn die Enthüllung Chucks beschäftigt, dass er ihr ganzes Leben lang mit ihnen gespielt hat. Sam entgegnet, dass sie immer noch Menschen gerettet haben und das auch weiterhin tun sollten. Als sie ihre Ausrüstung im Kofferraum verstauen sagt Sam, dass ihnen viel Arbeit bevorsteht. Diese Szene erinnert an das Ende der ersten Folge der ersten Staffel.

Folge 2 „Der Aufstand“
Eine Stadtbewohnerin hat die High School verlassen und ist in die Stadt zurückgekehrt, wo sie von einem Geist getötet wird. Das Verschwinden der Frau sorgt bei den übrigen Stadtbewohnern für Unruhe und weitere Bewohner schleichen sich raus. Belphegor erklärt Dean, dass der Schutz nicht ewig halten wird und die Wirkung bereits abschwächt.

Der Geist von Francis Tumblety, besser bekannt als Jack the Ripper, versammelt viele andere Geister und sie planen zusammen nach einem Ausweg suchen. Als Rowena ankommt, fragt Sam sie, ob sie nochmals einen bestimmten Kristall erschaffen könnte. So einen Kristall, der Seelen einfangen kann, haben die Winchesters vor ein paar Jahren schon für Amara genutzt. Die Bewohner, die sich aus der High School geschlichen haben, sind nun von Geistern besessen und übermitteln Sam und Dean eine Nachricht von Francis Tumblety, der die Freilassung der Geister fordert. Plötzlich taucht Arthur Ketch auf und zwingt die Geister, die Körper zu verlassen.

Inzwischen besucht Chuck seine Schwester Amara, die skeptisch über seinen plötzlichen Besuch ist. Chuck versucht sie zu überzeugen, wieder ein Team zu bilden und gemeinsam neue Planeten und Spezien zu erschaffen. Amara merkt, dass etwas mit Chuck nicht stimmt und er ihre Hilfe braucht. Er ist nicht bei voller Kraft ist, da die Schusswunde ihn geschwächt hat. Als Chuck die Wunde berührt, verspürt auch Sam plötzlich einen verstärkten Schmerz. Das deutet darauf hin, dass die beiden in irgendeiner Weise verbunden sind.

Castiel versucht unterdessen immer wieder mit Dean ein klärendes Gespräch zu finden. Dieser ist aber noch wütend, dass Cass ihm nicht erzählt hat, dass Jack für Marys Tod verantwortlich war. Aber Dean gibt auch zu, dass er nicht nur darüber wütend ist, sondern dass die ganze Situation mit Chuck ihm zu schaffen macht.

Als Dean mit Ketch auf Patrouille ist, erhält er eine Nachricht über zwei vermisste Jäger. Auf der Suche nach ihnen werden sie von Geistern angegriffen, bis Kevin Tran auftaucht und sie schließlich rettet. Dean ist schockiert darüber, dass er nicht im Himmel ist, sondern dass Chuck ihn, entgegen seiner Aussage, in die Hölle geschickt hat.

Während Rowena an dem Kristall arbeitet, nähern sie und Ketch sich an. Als Rowena sich mit Dean und Sam treffen will, taucht Tumblety, den sie vor Jahrhunderten kannte, auf und bedroht sie. Ketch eilt ihr zur Hilfe und Rowena flieht, während Ketch niedergeschlagen wird.

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Rowena rennt zu Dean und Sam und berichtet ihnen von Ketch und dass sie sich nicht sicher sei, ob ihr Kristall funktioniert. An dem Schutzwall angekommen beginnt Rowena mit dem Kristall Seelen zu fangen, wird aber von Ketch, der von Tumblety besessen ist, niedergeschlagen. Tumblety will den Kristall nutzen, um den Schutzwall zu zerstören, wird aber von Dean angeschossen. Rowena fängt die restlichen Geister, einschließlich Tumblety. Castiel kann Ketch merkwürdigerweise nicht heilen und so wird dieser von einem Krankenwagen abgeholt. Belphegor öffnet den Schutzwall, sodass Kevin entkommen kann.

Die Winchesters, Cass und Rowena haben aber noch keine Lösung für den schwindenden Schutz des Zaubers gefunden.

Amara verlässt Chuck, da sie kein Interesse hat, Zeit mit ihm zu verbringen. Sie bemerkt, wie sie sich verändert hat, während Chuck noch derselbe launische Narzisst ist.

Persönliche Meinung zu den Folgen
Es macht mich sehr nostalgisch, dass wir immer wieder kurze Flashbacks und Andeutungen zu der ersten Episode der ersten Staffel erleben, die Frau in Weiß, die Szene als Sam und Dean vor dem Kofferraum stehen, und so weiter. Ich liebe die Dynamik von Sam und Cass und frage mich wie es mit Dean und Cass Konflikt weitergeht. Mich hat sehr bewegt, als Dean erklärte, wie sehr er damit zu kämpfen hat, was Chuck ihnen alles angetan hat.

Ich bin außerdem froh, dass wir nicht auf Alexander Calvert verzichten müssen, der Jack, bzw. jetzt Belphegor verkörpert. Auch wenn es schmerzhaft ist, mitanzusehen, wie das vor allem Cass zusetzt und ihn, aber auch die anderen daran hindert, um Jack zu trauern. Ich hoffe auch sehr, dass Jack irgendwie zurückkommt. Die Tatsache, dass er in der Leere aufgewacht ist, ist ja ein Hoffnungsschimmer. Die Dynamik zwischen Ketch und Rowena fand ich amüsant und typisch für die beiden.

Allgemein finde ich, dass die erste Folge sehr stark war und mich wirklich sehr abgeholt hat. Die zweite Folge hingegen hat meiner Meinung nach im Vergleich dazu etwas geschwächelt, war aber durch Kevin und Rowena doch eine sehr gelungene Folge. Ich bin gespannt, wie sich der Konflikt von Cass und Dean entwickelt und wie Dean und Sam verarbeiten, was sie über Chuck und ihr eigenes Leben erfahren haben. Aber ich habe auch etwas Angst davor, was der wütende Chuck noch alles im Schilde führt.

Was ist Eure Meinung zu den ersten beiden Folgen der finalen Staffel? Schreibt es gerne in die Kommentare!

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