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Top 5 Tuesday – die schönsten Weihnachtsfilme

© Netflix

Das Fest der Liebe steht schon wieder in den Startlöchern. Genau wie die Dekoration, Kerzen, Zimtsterne und Geschenke gehören für Viele Filmklassiker wie „Drei Nüsse für Aschenbrödel“ oder „Kevin allein zu Haus“ zur schönsten Zeit des Jahres, aber auch modernere Filme erfreuen sich immer größerer Beliebtheit. Passend zur Adventszeit habe ich Euch meine Top 5 der schönsten Weihnachtsfilme zusammengestellt.

Platz 5: Alles Gute kommt von oben (Originaltitel: Operation Christmas Drop)

© Netflix

Die persönliche Assistentin einer Kongressabgeordneten, Erica Miller (Katerina Graham), bekommt den Auftrag, über die Weihnachtsfeiertage einen US-Luftwaffenstützpunkt im Pazifik zu inspizieren. Ihre Chefin hält es für reine Geldverschwendung, Geschenke mit Spielzeug, Schulmaterialien, Medikamenten und Lebensmitteln über abgelegene Inseln abzuwerfen, weshalb Erica genug Beweise sammeln soll, die eine Schließung des Stützpunktes rechtfertigen. Sie bekommt den hartnäckigen, aber charmanten Piloten Andrew Jantz (Alexander Ludwig) an die Seite gestellt, der dieses Vorhaben verhindern will. Er stellt Erica einige der Inselbewohner vor, erklärt ihr wo die Spenden der Aktion herkommen und dass die Soldatinnen und Soldaten freiwillig ihre Freizeit für diese Arbeit opfern. Erica erwärmt sich immer mehr für die Aktion, hilft begeistert mit und schafft es, den Stützpunkt vor der Schließung zu bewahren.

Meinung
„Alles Gute kommt von oben“ feierte am 05.11.2020 Premiere auf Netflix und beruht auf einer wahren Begebenheit. Im Mittelpunkt steht der Kontrast zwischen den Vorstellungen der Politik und den Geschehnissen vor Ort. Leider ist Geld heutzutage wichtiger als alles andere, doch zum Glück können die politoschen Verantwortlichen von der finanziellen Unabhängigkeit der Aktion gegenüber des Staates überzeugt werden. Da die Geschichte auf einer pazifischen Insel spielt, kommt trotz weihnachtlicher Dekorationen keine wirkliche Weihnachtsstimmung auf und dafür, dass es sich um einen romantischen Film handelt, kommt auch die Romantik etwas zu kurz, was das Thema des Films aber durchaus wett macht.

Trailer zum Film

 

Platz 4: The Christmas Chronicles

© Netflix

Im Hause der Familie Pierce hat das Weihnachtsfest eine lange Tradition, die mit dem Tod des Vaters ebenfalls zu sterben scheint. Claire ist mit der Situation als alleinerziehende und arbeitende Mutter überfordert und Sohn Teddy ist auf dem Weg, eine kriminelle Laufbahn einzuschlagen. Die junge Kate hingegen versucht verzweifelt, die Familientraditionen beizubehalten. An Heiligabend können die Kinder Santa (Kurt Russel) auf frischer Tat ertappen und begleiten ihn zunächst als blinde Passagiere. Als sie ihn überraschen, kommt es zu einem folgenschweren Unfall, bei dem Santa seine magische Mütze verliert, die Rentiere die Flucht ergreifen und der Schlitten fluguntüchtig wird. Widerwillig gestattet er den Geschwistern ihm zu helfen, die dadurch nicht nur das Weihnachtsfest retten und Bekanntschaft mit seinen Elfen machen, sondern auch einen Einblick in seine Arbeit und sein Zuhause bekommen.

Meinung
Für den 2018 veröffentlichten Netflix-Film waren die Macher von „Kevin allein zu Haus“ und „Harry Potter“ verantwortlich. Das merkt man besonders an der allgegenwärtigen Magie, die beinahe normal wirkt und der Liebe zum Detail in Santas Büro, das mich sehr an Hogwarts erinnert. „The Christmas Chronicles“ ist vielleicht kein tiefgründiges Filmerlebnis, hat aber einen angenehmen leichten Humor und macht einfach Spaß.

Trailer zum Film

 

Platz 3: Jingle Jangle Journey: Abenteuerliche Weihnachten! (Originaltitel: Jingle Jangle: A Christmas Journey)

© Netflix

Die Geschichte spielt in dem kleinen Dorf Cobbleton, dessen große Attraktion der zurzeit berühmteste Spielzeughersteller der Welt ist. Mit der Lieferung einer letzten wichtigen Zutat für eine seiner Erfindungen könnte er endlich den großen Durchbruch schaffen. Doch sein unzufriedener Gehilfe stiehlt die Erfindung und sämtliche Aufzeichnungen. Während Gustafson (Keegan-Michael Key) ein erfolgreiches Imperium aufbauen kann, verliert Jeronicus Jangle (Forest Whitaker) seinen Lebensinhalt, aus seinem Spielzeugladen wird ein Pfandhaus und dann verstirbt auch noch seine geliebte Frau. Als seine Tochter Jessica alt genug ist, schickt er sie weg. Jahre später ist von dem strahlenden Jeronicus nur noch ein verbitterter alter Mann übrig, der kurz vor dem Ruin steht. Ausgerechnet zu dieser Zeit kommt seine Enkelin Journey (Madalen Mills) zu Besuch, die die gleiche Gabe wie ihr Großvater und von ihrer Mutter schon viel von ihm gehört hat. Es gelingt ihr, eine alte Erfindung zum Laufen zu bringen, die prompt von Gustafson gestohlen wird. Journey und ihr Freund Addison lassen die Untat nicht auf sich sitzen, holen den kleinen Roboter zurück und können den falschen Spielzeughersteller sogar ins Gefängnis bringen.

Meinung
Der am 06.11.2020 auf Netflix erschienene Musical-Weihnachtsfilm erzählt eine Geschichte für’s Herz. Im Vordergrund steht weniger Weihnachten an sich als mehr die Bedeutung der Familie, die heilende Wirkung der bedingungslosen Liebe und der Glaube an sich selbst. Besonders beeindruckend sind die Special-Effects, die Verbindung von Wissenschaft und Magie und die zahlreichen großen und kleinen Details. Aber auch die Kostüme, das Szenenbild, die Beleuchtung und die Choreografien gefallen mir sehr gut. Mein einziger Kritikpunkt ist die Musik. Im Gegensatz zu anderen Musicals wie z.B. den Disney-Filmen, stört mich bei „Jingle Jangle Journey“ die Übersetzung der Lieder ins Deutsche, außerdem finde ich sie zu präsent und übertrieben. Alles in Allem ist der Film ein gelungenes modernes Weihnachtsmärchen, dass uns in die zauberhafte Welt eines Spielzeugherstellers entführt und das Kind im Zuschauer weckt.

Trailer zum Film

 

Platz 2: Die Weihnachtsgeschichte (Originaltitel: A Christmas Carol)

© DIC Enterprises

Im Mittelpunkt steht der herzlose Geizkragen Ebenezer Scrooge, der Weihnachten verabscheut. Eines Nachts wird er von drei Geistern heimgesucht. Der Geist der vergangenen Weihnacht erscheint ihm in Gestalt eines kleinen Jungen, der dem alten Mann sein bisheriges Leben und seine Untaten zeigt. Ein weiblicher Geist verkörpert die gegenwärtige Weihnacht und weist Scrooge auf das Elend vieler Menschen hin, worunter auch sein Neffe zu leiden hat. Der dritte Geist ist der Geist der zukünftigen Weihnacht und entführt Ebenezer auf einen Friedhof zu seinem eigenen Grab, an dem niemand um ihn trauert. Die kleine Zeitreise löst in dem älteren Herrn etwas aus. Der Blick in seine Vergangenheit erschüttert ihn nicht so sehr wie die aktuelle Situation vieler seiner Mitbürger, denen er das Leben durch seine Unfreundlichkeit zusätzlich erschwert. Die Konfrontation mit seiner Zukunft jagt ihm schließlich solche Angst ein, dass er Einsicht zeigt und sich zum Wohle seiner selbst und dem seiner Mitbürger ändert.

Meinung
Für mich vermittelt der US-amerikanische Zeichentrickfilm aus dem Jahr 1997, der auf dem Weihnachtsmärchen von Charles Dickens basiert, eine der wichtigsten moralischen Botschaften. Egal wie klein die Hilfe ausfallen mag, ob man als Einzelperson oder als Gruppe agiert, man kann immer etwas bewegen, verändern und Menschen wieder Hoffnung geben. Man muss nur den ersten Schritt wagen. An unserer Vergangenheit können wir nichts mehr ändern, aber wir können aktiv unsere Gegenwart und Zukunft beeinflussen. Ob gesellschaftliche Ungerechtigkeiten, Politik, Armut, Krankheiten oder Klimawandel – es liegt bei uns.

Trailer zum Film

 

Platz 1: Rudolph mit der roten Nase (Originaltitel: Rudolph the Red-Nosed Reindeer: The Movie)

© Good Times Entertainment

Rudolph wird schon seit dem Kindesalter aufgrund seiner leuchtend roten Nase von den meisten anderen Bewohnern des Nordpols gemobbt und ausgeschlossen. Als er von zu Hause wegläuft, folgt ihm seine Freundin Zoey. Die Beiden kommen nicht weit, da sie von der bösen Eiskönigin Stormella gefangen genommen werden. Um das Weihnachtsfest zu verhindern, ruft sie einen Schneesturm herbei, der den Weihnachtsmann dazu veranlasst, den heimgekehrten Rudolph als Leittier vor seinen Schlitten zu spannen. Mit Hilfe seiner leuchtend roten Nase schafft es das junge Rentier, den Schlitten sicher durch das Unwetter zu führen und so Weihnachten zu retten. Als deutsche Synchronsprecher konnten unter Anderem Cosma Shiva Hagen (Rentiermädchen Zoey), ihre Mutter Nina Hagen (Eiskönigin Stormella), Thomas Fritsch (Polarfuchs Slyly) und Wolfgang Völz (Weihnachtsmann) gewonnen werden.

Meinung
Der Zeichentrickfilm aus dem Jahr 1998 ist mein persönlicher all-time-favourite Weihnachtsfilm. Die Musical-Elemente Films dringen sich nicht auf und sind auch nicht alle an Weihnachten gebunden. Man kann also einige der Lieder getrost das ganze Jahr lang hören. „Rudolph mit der roten Nase“ ist nicht nur die Geschichte vom berühmtesten Rentier der Welt, es ist ein gesellschaftskritischer Film. Die Ungerechtigkeit, die Rudolph sein Leben lang erfährt, ist so aktuell wie nie und macht mich sowohl traurig als auch wütend. Anders zu sein bedeutet nicht weniger wert zu sein. Der Film mag für ein jüngeres Publikum gemacht worden sein, die in erster Linie unterhalten werden, aber wir Erwachsenen können aus diesem Film etwas lernen, uns selbst hinterfragen und unser Verhalten ändern.

Trailer zum Film
Ein vorzeigbarer Trailer zum Film war leider nicht zu finden. Einfach reinschauen, bei dem Klassiker kann man nichts falsch machen!

 

Welcher Film darf bei Euch in der Weihnachtszeit nicht fehlen? Schreibt es uns gerne in die Kommentare. Ich wünsche Euch einen schönen ersten Advent, Eure Mandi!

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