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Charakteranalyse: Charles Boyle aus Brooklyn Nine-Nine

© Universal Television

Vielschichtige Charaktere sind wichtig, aber leider nicht immer vorhanden. Wir analysieren für Euch jede Woche die bekanntesten und beliebtesten Figuren aus Filmen und Serien, wobei wir nur auf die Handlungen eingehen, wenn sie zur Erklärung unserer Eindrücke dienen. Achtung, Spoiler!

Davon handelt die Serie
Die US-amerikanische Comedyserie Brooklyn-Nine-Nine handelt von einem fiktiven Polizeirevier des NYPDs in Brooklyn und ihren Detectives. Als Captain Ray Holt die Führung des Reviers übernimmt, müssen sich Detective Jake Peralta und seine chaotischen Kollegen erst an den neuen Captain und seinen strengen Führungsstil gewöhnen und Teamfähigkeit und Disziplin lernen.

Wer ist Charles Boyle
Wer die Serie gesehen hat, wird Charles kennen und auch nicht mehr so schnell vergessen. Er ist Detective in dem Revier und Jakes bester Freund. Früher war er unsterblich in seine Kollegin Rosa Diaz verliebt, doch mittlerweile ist er Genevieve liiert und sie haben einen Sohn namens Nikolaj adoptiert.

Boyles Persönlichkeit
Charles ist sanftmütig, aufopferungsvoll und ein Optimist. Er ist ein äußerst kritischer Feinschmecker und belehrt gerne jeden unnötig kritisch um sich herum.

Seine Beziehung zu Jake ist extrem eng, fast brüderlich, wobei die Initiative meist von Charles ausgeht. Er kann sehr eifersüchtig werden, wenn er merkt, dass Jake mit jemand anderem eine enge Bindung hat oder auch wenn Jake Freunde von früher trifft. Er möchte immer Teil der Gruppe sein. Jakes Beziehung mit Amy beschäftigt ihn mehr als eigentlich für einen Freund üblich. Er mischt sich gerne ein und möchte etwaige Probleme, die ihn eigentlich nichts angehen, lösen. Die Intensität seines Interesses empfinden Jake und Amy oft als lästig, doch da sie Charles kennen, wissen sie, dass es seine Art ist Fürsorge zu zeigen.

Charles ist sehr penibel und manchmal auch unnötig kleinlich, was seine Kollegen oft zu einem Augendrehen bewegt. Außerdem ist er häufig unglaublich dramatisch.

© Universal Television

Wenn man Charles Familie erlebt, erkennt man, dass er im Vergleich zu ihnen, vollkommen normal ist. Die Familie ist sich extrem nah und pflegt merkwürdige Traditionen, wie beispielsweise das Aufgeben. Dass die weiße Fahne das Familienwappen der Boyles ist, ist deshalb nicht mehr verwunderlich.

Teilweise versteht Charles die Ironie seiner Kollegen nicht, lässt sich leicht auf den Arm nehmen und verhält sich gesellschaftlich unbeholfen. Beispielsweise als er an Halloween als Elvis Presley verkleidet ist, aber angeblich niemand erkennt, wen er darstellen soll. Seine Save-the-Date Karte hat er mit STD überschrieben, was im Englischen eine gebräuchliche Abkürzung für „sexuell übertragbare Krankheiten“ ist, doch auch hier versteht er nicht, weshalb das merkwürdig sein sollte.

Obwohl Charles oft sehr exzentrisch ist, erweist er sich häufig als äußerst mutig. So beispielsweise als er sich, um Rosa zu beschützen, vor einen bewaffneten Kriminellen wirft und dadurch zweifach angeschossen wird.

Charles ist das Arbeitstier der Reviers. Er ist zwar nicht der klügste oder raffinierteste Detectiv der Gruppe, doch dafür ist er bemerkenswert fleißig, auch wenn seine Kollegen ihn oft aufziehen.

Er lernt erst im Laufe der Serie für seine Interessen einzustehen, zum Beispiel als seine Exverlobte möchte, dass sie nach Canada ziehen.

Fazit
Ich finde Charles einen faszinierenden Charakter, der mich immer wieder zum Lachen bringt. Ich finde bemerkenswert, wie treu sich Charles selbst ist, auch wenn er häufig zur Witzfigur des Reviers gemacht wird. Er weiß, dass andere ihn belächeln, trotzdem verliert er nicht seine fröhliche, offene Art, die ihn ausmacht. Von seiner Loyalität und Fürsorge kann man noch etwas lernen. Ich freue mich auf die kommenden Staffeln der Serie, auf seine Entwicklung und die Entwicklung des gesamten Teams.

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