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Throwback Thursday: „Gattaca“ von 1998

© Sony

Heute präsentieren wir Euch einen weiteren Film der 90er unter der Rubrik Throwback Thursday. Ein Jahrzehnt voller Kinoblockbuster und kleiner Filmperlen. Wir reisen zurück in das Jahr 1998 und gleichzeitig in eine nicht so weit entfernte Zukunft mit „Gattaca“.

Der dystopische Science-Fiction-Film Gattaca ist Andrew Niccol Regiedebüt (In Time – Deine Zeit läuft ab, Seelen). Der Titel ist aus den Abkürzungen der vier Nukleinbasen der DNA zusammengesetzt (A für Adenin, C für Cytosin, G für Guanin und T für Thymin). Die Abfolge GATTACA kann oft in der menschlichen DNA gefunden werden. Genetik und die menschliche DNA ist ein Kernthema des Films und findet sich auch im Design der Ausstattung wieder. Der Film zeigt eine düstere Zukunftsversion unter strengen Geburtenkontrolle und künstlich verbesserten Menschen. Gattaca startete am 9. Juli 1998 und leider blieb der Erfolg an der Kinokasse aus. Daran konnte auch die hochkarätige Besetzung mit Uma Thurman (Kill Bill), Ethan Hawke (Tesla, Training Day), Alan Arkin (Dumbo, Abgang mit Stil) und Jude Law (Sherlock Holmes) nichts ändern. Ebenfalls vielen die Kritiken ganz positiv aus.

Handlung
Die Erde in nicht allzu ferner Zukunft: Genetische Defekte können inzwischen schon bei der Geburt festgestellt werden, ebenso wie die voraussichtliche Lebenszeit des Neugeborenen. Wer genetisch nicht einwandfrei ist, wird zum Menschen zweiter Klasse ohne Chance auf sozialen Aufstieg, da sich die Mühe nicht lohnt. Vincent Freeman ist einer dieser Unglücklichen, der nur einen Traum hat: einmal für die Gattaca Corp. eine Arbeitsstelle im Weltraum antreten zu können. Um die Vorschriften zu umgehen, nimmt er die Identität eines begabten jungen Mannes an, den ein Unfall aller Chancen beraubt hat. Mit dessen Hilfe erträgt er chirurgische Eingriffe, um die Täuschung perfekt zu machen, immer in Angst, ein verlorenes Haar, eine Hautschuppe oder ein plötzlicher Urintest könnte die Wahrheit ans Licht bringen. Als er seinem Ziel immer näherkommt, verliebt er sich in seine Kollegin Irene.

Review
Das der Film nicht unbedingt etwas für jeden ist, zeigt das schlechte Einspielergebnis. Doch lässt man sich erstmal darauf ein, behandelt er eine immer noch aktuelle Thematik und bietet eine spannende Geschichte. Insgesamt kommt der SciFi-Film relativ ruhig daher, ist aber auf keinen Fall langweilig. Auch der Cast hält was er verspricht. Insgesamt ein Must-Watch für alle Genre-Liebhaber und für alle, die auch mal abseits des Mainstreams unterwegs sind. Für mich einer der besten SciFi-Filme.

Wie findet Ihr Gattaca, habt Ihr ihn damals im Kino gesehen? Lasst es mich gerne in den Kommentaren wissen.

Trailer zum Film

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Kommentare

matthias
@mattder

habe den film liegen muss ihn mir noch angucken

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