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Throwback Thursday: „Perfect World“ von 1994

© Warner Bros.

Es ist Donnerstag und wieder Zeit für meinen wöchentlichen Artikel unter der Rubrik Throwback Thursday. Diese Woche nehme ich Euch mit in das Jahr 1994.

Am 06. Januar 1994, ein Donnerstag und Feiertag (Heilige Drei Könige) in einigen Bundesländern, kam Perfect World in die Kinos. Die deutschen Single-Charts führt Meat Loaf mit seinem Hit „I’d Do Anything for Love (But I Won’t Do That)“ an. Die Fußballspielerin und ehemalige U-15 bis U-20 Nationalspielerin Annabel Jäger wird geboren. Am selben Tag wurde die US-Amerikanische Eiskunstläuferin Nancy Kerrigan während des Trainings zur amerikanischen Meisterschaft Opfer eines Attentats. Der Attentäter verletzte Kerrigan mit einer Eisenstange. Beauftragt wurde dieser vom Ehemann der konkurrierenden Eiskunstläuferin Tonya Harding. Diese Geschichte wurde 2017 mit Margot Robbie in der Hauptrolle verfilmt (I, Tonya).

Fakten zum Film
Clint Eastwood führte bei dem Roadmovie Drama mit einem Schuss „Crime“ Regie und übernahm die Rolle des Chief „Red“ Garnett vor der Kamera. Ursprünglich hätte Denzel Washington die Rolle des Butch übernehmen sollen. Doch schließlich wurde die Rolle mit Kevin Costner (Robin Hood – König der Diebe) besetzt. Zu diesen beiden Hollywood-Größen gesellen sich noch Laura Dern (Star Wars: Die letzten Jedi, Jurassic Park), T.J. Lowther und Bradley Whitford (The Handmaid’s Tale, Get Out).

Handlung
Die beiden Kriminellen Butch Haynes und Terry Pugh entkommen aus dem Gefängnis in Huntsville. Bei ihrer Flucht durch Texas nehmen sie den kleinen Phillip als Geisel. Als sich Pugh an dem Jungen vergehen will, erschießt ihn Haynes und setzt seine Flucht mit Phillip allein fort. Der Texas Ranger „Red“ Garnett setzt sich auf Haynes Fersen. Dabei wird ihm vom Gouverneur gegen seinen Willen die FBI-Mitarbeiterin Sally Gerber zur Seite gestellt. Zwischen Phillip und seinem Entführer entwickelt sich eine Freundschaft. Immer mehr sieht Phillip in Butch einen Vater, da der Vater des Jungen seine Mutter schon lange verlassen hat. Dies ist eine große Gemeinsamkeit zwischen Phillip und Butch, der auch ohne Vater aufwuchs.

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Review
Ich muss zugeben, dass ich den Film bisher noch nie gesehen hatte. Doch anlässlich dieses Artikels kann ich nun einen Titel von meinem Pile of Shame streichen. Technisch ist der Film relativ gut gealtert. Aufgrund des Settings, in den 60er Jahren, merkt man die 26 Jahre, die der Film bereits auf dem Buckel hat, kaum. Doch besonders zwei Punkte möchte ich erwähnen, die mir negativ aufgefallen sind. Zum Einen hat der Film mit 138 Minuten Laufzeit schon so manche Längen zwischen den Handlungen. Zu Anderen fand ich das Cowboy/Polizist Gehabe von Clint Eastwoods Charakter, Chief „Red“ Gernett, auf Dauer etwas übertrieben. Dies ist natürlich auch Geschmackssache. Das Ende empfand ich größtenteils vorhersehbar und insgesamt ist Perfect World nicht die beste Leistung von Clint Eastwood. Hier würde ich eher Gran Torino oder auch Sully empfehlen. Ich fühlte mich nicht schlecht, aber auch nicht gut unterhalten.

Welcher ist Euer Lieblingsfilm von oder mit Clint Eastwood? Lasst es mich gerne in den Kommentaren wissen.

Der Trailer zum Film

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