Veröffentlicht am Schreib einen Kommentar

Netflix: [Spoiler] Review „Snowpiercer“ Folge 6

© TNT

Jede Woche präsentiere ich euch meine Kritik zur aktuellen Folge der Netflix Science-Fiction Serie „Snowpiercer“. Dieses Mal geht es mit Folge 6 weiter. Achtung Spoiler!

Snowpiercer ist eine neue Science-Fiction Serie von TNT, die in Deutschland seit dem 25. Mai auf Netflix zu sehen ist. Die Serie basiert auf dem gleichnamigen Film von 2014 mit Chris Evans, Ed Harris und Tilda Swinton. Weitere Episoden folgen im wöchentlichen Rhythmus.

Handlung
Die Folge beginnt damit, dass die Zuschauer sehen wie eine gelbe Flüssigkeit ausläuft, die auf einen Bereich mit Strom trifft, der danach einen Kurzschluss hat. Außerdem sehen wir kranke Menschen und die Verteilung von Blättern, auf dem für einen Streik der 3. Klasse geworben wird. Der Streik soll eine Reaktion für den miserablen Gerichtsprozess sein.

Layton, der in der letzten Folge aus den Schubladen befreit wurde, ist wach und bei Bewusstsein. Er muss aber noch brechen und hat sich körperlich noch nicht ganz erholt. Während sich Layton noch bei Zarah versteckt, kommt Melanie in die 3. Klasse und droht den Menschen, dass zufällig 10 Personen aus der 3. Klasse gegen 10 Personen aus dem Taili getauscht werden, wenn der Streik stattfinden sollte. Danach kommt Josie zu Layton und will ihn wo anders hinbringen. Kurz bevor die beiden gehen, erzählt Layton Josie, dass Mr. Wilford gar nicht auf dem Zug ist und Melanie die Führung hat.

Die beiden gehen dann zusammen zu einer Ärztin, die ihnen helfen möchte. Sie erfahren von ihr auch, dass es viel mehr Schubladen gibt. Um genau zu sein ganze 11 Waggons. Dort werden Menschen ohne Gerichtsverfahren einfach eingesperrt. Auch Experimente an Menschen werden dort durchgeführt. Die Ärztin erzählt auch, dass sie alle drei als Staatsfeinde eingestuft wurden, was ein Grund dafür ist, weshalb sie Layton und Josie helfen möchte. Layton wird noch wütender auf Melanie, als er sowieso schon ist und seit er aus der Schublade rausgekommen ist haben die Nachwirkungen noch nicht nachgelassen, was ihn noch aggressiver macht. Er schnappt sich ein Messer, klaut den Chip von Josie und macht sich auf den Weg, um Melanie zu töten.

Beim Kurzschluss zu Beginn der Folge wurde eine Bremse eingeklemmt. Der betroffene Waggon bremst jetzt, obwohl die anderen Waggons weiterfahren. Der Waggon wird abgesperrt und Reparaturen müssen durchgeführt werden. Doch es gibt Probleme. Der Motor fällt runter und die Hydraulik wird beschädigt. Dadurch bewegen sich alle Waggons des Zuges seitlich. Als wäre das nicht schlimm genug, fahren sie gerade auf eine Brücke zu. Wenn das Problem der Hydraulik nicht behoben wird, wird der Zug entgleisen.

Melanie kommt gerade am Waggon an, um das Problem zu lösen, doch Layton ist auch da und hält sie fest. Er hält ihr ein Messer an die Kehle. Bei einer starken Turbulenz schafft es Melanie aber sich zu befreien. Sie überzeugt Layton sie nicht weiter zu verfolgen, weil es dem Zug sowieso schon schlecht geht und kurz vor dem Ende steht. Sie erklärt ihm auch die Schubladen, in denen sich Menschen befinden, die ausgewählt wurden, um die Menschheit nicht aussterben zu lassen, falls der Zug irgendwann scheitern sollte. Layton scheint überzeugt zu sein und lässt sie gehen. Er geht zurück zu Josie und Melanie macht sich auf dem Weg, um das Problem zu lösen.

Melanie zieht sich um und geht durch eine Schacht zum Hydraulikschlauch, der sich am äußeren unteren Teil des Zuges befindet. Bevor sie runtergeht sagt sie, sie wüsste wo sich das Problem befinde. Sie hätte ja den Zug entworfen. Sie hat nicht viel Zeit, aber sie schafft es das Kabel wieder anzuschließen und den Zug zu retten. Danach geht sie mit ihren beiden Helfern in die 3. Klasse. Die Menschen feiern sie und danken ihnen für ihren Einsatz. Der geplante Streik wurde damit auch abgewendet.

Zum Schluss trifft Melanie Miles und schenkt ihm etwas, was ihrer Meinung nach jeder Ingenieur besitzen sollte. Danach sagt sie ihm, dass Mr. Wilford seine Hilfe bräuchte.

Fazit
Nach der enttäuschenden letzten Folge hatte ich nicht wirklich hohe Erwartungen an diese Folge. Doch ich wurde positiv überrascht. Ich fühlte mich gut unterhalten. Ich hoffe, dass die 5. Folge bloß eine Ausnahme war. Wir nähern uns dem Ende der 1. Staffel und obwohl es keinen klar erkennbaren Erzählstrang gibt, kann das Ende der Staffel sehr vielversprechend werden.  Der Zug scheint nicht mehr lange überleben zu können, die Menschen werden unruhig und es gibt mit Layton und Josie zwei frei herumlaufende Personen, die die Wahrheit über Mr. Wilford kennen.

Trailer zur Serie

Weitere News

Kommentare

Noch keine Kommentare hinterlassen. Lade dir die App runter und teile deine eigene Meinung.