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Netflix: [Spoiler] Review „Snowpiercer“ Folge 1+2

© TNT

Jede Woche präsentiere ich euch meine Kritik zur aktuellen Folge der Netflix Science-Fiction Serie „Snowpiercer“. Ich beginne mit Folge 1 & 2. Achtung, Spoiler!

Snowpiercer ist eine neue Science-Fiction Serie von TNT, die in Deutschland seit dem 25. Mai auf Netflix zu sehen ist. Die Serie basiert auf dem gleichnamigen Film von 2014 mit Chris Evans, Ed Harris und Tilda Swinton. Bisher sind bereits 2 Folgen online. Weitere Episoden folgen im wöchentlichen Rhythmus.

Handlung
Durch den Klimawandel hat sich die Erde so sehr erwärmt, dass ein Leben der Menschen kaum noch möglich ist, weshalb Forscher diese abkühlen wollten. Die Aktion ging schief und die gesamte Erde wurde gefroren. Die Menschen geben sich aber nicht geschlagen, weshalb der mysteriöse Mr. Willford einen Zug mit 1001 Wagons bauen lässt. Dieser Zug fährt ohne anzuhalten auf Schienen, die auf der ganzen Erde gebaut wurden. Mitfahren dürfen eigentlich nur Menschen mit einer Fahrkarte, die aber nur Menschen aus der oberen Klasse besitzen. Doch kurz bevor der Zug losfährt durchbricht die Bevölkerung den Zaun, der sie von dem Zug trennt und versucht durch die offenen Türen des Zuges einzusteigen und mitzufahren. Soldaten halten diese aber zum Teil auf. Trotzdem schaffen es einige einzusteigen und bleiben auch am Leben, obwohl die Sicherheitsleute diese töten bzw. wieder rauswerfen wollten und zum Teil getan haben.

Ein Zeitsprung, der uns 6 Jahre später zuerst die Situation des „einfachen Volkes“, die als „Tail“ bezeichnet werden, zeigt, zeigt, dass sie am Ende des Zuges in Wagons eingesperrt sind und wenn überhaupt, nur seperat rausgelassen werden, um verschiedene Jobs zu erledigen. Auch die andere Seite des Zuges wird uns gezeigt, in der die Menschen in bequemen Möbeln ihre wohlhabenden Speisen zu sich nehmen.

Die Tails sind sauer. Nicht nur wegen der schlechten Lebensbedingungen und dem Leben im eingesperrten Wagon. Neuerdings wurden auch die Essensrationen gekürzt. Sie starten deshalb eine Rebellion. Als die Sicherheitsleute eintreffen, gibt es aber ein Problem. Sie wollen Andre Layton mitnehmen, der seinen Leuten deutlich macht, dass sie mit dem Angriff noch warten sollen. Die Sicherheitsleute sind mit Layton gegangen und die Tails müssen sich auf die nächste Gelegenheit vorbereiten.

©️ TNT

Anfänglich dachten die Tails und Layton selbst, er würde möglicherweise getötet oder „eingeschläfert“ werden. Letzteres ist aber noch kein Todesurteil. Später mehr dazu. Es stellt sich jedoch heraus, dass es einen zweiten Mord gab und Layton, der der einzige frühere Detective aus dem Morddezernat auf dem gesamten Zug ist, diesen aufklären soll. Eine Suppe und ein Sandwich sollte ihn überzeugen, doch er aß diese auf, lehnte ab und verlangte wieder zu den Tails zurückzukehren. Als es dann zu einer weiteren Rebellion gekommen ist und 3 seiner Leute, nach einer Geiselnahme, eigentlich kurz vor dem Tod standen, verhandelte er mit der angeblichen direkten Verbindung zu Mr. Willford und sagte zu, den Fall lösen zu wollen, wenn seine Leute anstelle des Todes nur „eingeschläfert“ werden.

Das bedeutet, dass Verbrecher im Zug in einer sogenannten Schublade eingeschläfert werden und weiter künstlich am Leben gehalten werden. Es besteht also die Möglichkeit diese wieder aufzuwecken. Doch, ob das so klappt wie sich das die Anhänger von Mr. Willford vorstellen, wird sich noch herausstellen. Denn die Person, die für den ersten Mord verurteilt wurde, wurde in so eine Schublade gesteckt und es wird nun versucht sie aufzuwecken. Nach anfänglichen Schwierigkeiten weiß man nicht, ob man die Person wieder komplett zurückholen kann.

Wir erfahren in der zweiten Folge, dass der Zug immernoch durch das ehemalige Kanada fährt. Die gefürchtete Strecke befindet sich zwischen Bergen mit Schnee. Die hohe Geschwindigkeit verursacht immer wieder Lawinen. Außerdem beginnen die Mordermittlungen und Layton geht mit einem sogenannten Bremser den ersten Spuren auf den Grund. Als sie beim Metzger ankommen und seine Kühlkammer durchsuchen wollen, wird ihnen der Zugang nicht gewährt, was sich später als eine Lebensrettende Maßnahme rausstellt. Denn nach einer stärkeren Lawine, die den Zug voll erwischt und einem unglücklichen Unfall geht die Scheibe des Viehwagons kaputt. Der Metzger und die Kühe im Wagon erfrieren sofort.

Durch den Tod der Tiere fehlen nun wichtige Dinge, wie Dünger, welcher für das Wachstum der Pflanzen notwendig ist. Außerdem muss der Wagon repariert werden, wodurch die Geschwindigkeit des Zuges stark gedrosselt werden muss. Die Krise, die man wegen unnötiger Panik nicht an die große Glocke hängen möchte, erfordert trotzdem die Kürzung von Strom und fließendem Wasser.

Layton arbeitet hingegen daran seinen Leuten zu helfen, eine weitere erfolgreiche Rebellion zu starten und wird dabei von den Sicherheitskräften krankenhausreif geprügelt. Er fand heraus, dass hinter dem Mord mehr als nur die Beibehaltung der Ruhe und Ordnung im Zug steckt. Der ermordete hatte gewisse Vorzüge und die obersten Befehlshaber des Zuges wollen wissen was und wie viel herausgekommen ist.

Fazit
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Serie in den ersten beiden Folgen überzeugt. Die Story klingt von vornherein interessant und wird auch spannend erzählt. Jedoch ist der Unfall mit dem kaputten Glas nicht wirklich logisch. Wie kann das Fenster eines Zuges, durch einen etwas stärkeren Schlag kaputt gehen? Ich finde das hätte man anders lösen sollen, da die weitere Geschichte auf dieser Situation aufbaut. Ansonsten machen die Schauspieler einen positiven Eindruck auf mich. Ich bin leider etwas enttäuscht, dass Steven Ogg, der wahrscheinlich den ein oder anderen Zuschauer angelockt hat, bereits in der ersten Folge „eingeschläfert“ wird. Möglicherweise taucht er aber nach der Aufklärung des Mordes wieder auf.

Ob Steven Ogg zurückkehren wird und wie wir die weiteren Folgen der neuen TNT-Serie bewerten, erfahrt ihr jede Woche hier auf ScreenFlash.

Der Trailer zur Serie

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Kommentare

Roman
@romskii

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