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Review: Haus des Geldes das Phänomen

© Netflix

Mit dem Start des 4. Teils von Haus des Geldes hat der Streaming-Anbieter Netflix den 57-minütigen Dokumentationsfilm „Haus des Geldes das Phänomen“ zur Verfügung gestellt.

Netflix Spezial: Haus des Geldes das Phänomen
Bei „Haus des Gelder das Phänomen“ werden Einblicke hinter die Kulissen der Serie gewährt, wie auch Interviews mit den Schauspielern gezeigt. Achtung, die Doku enthält Spoiler zu allen bisher ausgestrahlten Staffeln!

Haus des Geldes war ein Misserfolg – Vom Flop zum Serienhit!
Bevor Netflix die Rechte von Haus des Geldes kaufte, war die Erstausstrahlung am 02. Mai 2017 auf dem spanischen Sender Antena 3. Der erste Teil, vor allem die ersten Folgen, hatten gute Einschaltquoten mit bis zu 4,5 Mio Zuschauern. Im zweiten Teil hingegen gingen sie dann immer weiter zurück, bis zum Tod der Serie. Am 22 Dezember 2017 gingen dann die ersten neun Folgen in neu geschnittener Fassung bei Netflix online. Obwohl die Serie nicht angeworben wurde, erreichte sie schon nach kurzer Zeit internationale Erfolge. Dies sollte das Leben der Serie wie auch der Schauspieler drastisch ändern.

Ein ganz wichtiges Element des Erfolges ist die Symbolik. Haus des Geldes hat eine Hymne, ein Wappen und eine Farbe. „Das Symbol des Widerstandes ist Universal, jeder kann sich einen roten Overall anziehen, eine Dali Maske aufsetzen und Bella Ciao singen, egal wofür oder wogegen man kämpft“, so Jesus Colmenar, Regisseur und ausführender Produzent der Serie.

Eine weitere Besonderheit ist, dass parallel zum Dreh die Drehbücher geschrieben werden. Dadurch weiß niemand, wie es ausgeht und eine Flexibilität entsteht, um spontan ganz neue Richtungen einschlagen zu können. Warum der Charakter Tokio ihren Namen trägt und was alles bei den Dreharbeiten schief lief, erfahrt ihr bei Netflix.

Fazit:
Es ist interessant, den Werdegang der Geschichte von Haus des Geldes mal aus einer anderen Perspektive wahrnehmen zu können. Zu sehen, dass nicht nur in der Serie, sondern auch beim Dreh nicht immer alles nach Plan lief, bringt eine sympatische Grundstimmung mit sich. Leider wurden für die deutsche Synchronisation andere Synchronsprecher als in der Serie angestellt, welches nicht nur für Verwirrung sorgt, sondern auch einiges an Charme nimmt. Da in dem Dokumentationsfilm einige Szenen aus dem aktuellen 4. Teil gezeigt werden. empfehle ich erst die Serie zu schauen, um Spoiler zu vermeiden.

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Kommentare

Harald
@mrserial

Auch die 4. Staffel erhält von mir die volle Punktzahl. Wobei die zahlreichen Rückblenden in die Vergangenheit den Schwung der Staffel etwas bremsen (aber wofür gibt es die Vorspultaste). Solide Fortsetzung der ersten 3 Staffeln mit den gewohnten Wendungen. Ich bin auf Staffel 5 gespannt.

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